Alleinerziehend und in der Sozialhilfe
Die Sozialhilfequote in den Schweizer Städten ist im letzten Jahr leicht gesunken. Gleichzeitig steigt der Anteil der Einelternfamilien in der Sozialhilfe. Das zeigt, dass auch immer mehr Kinder betroffen sind. Ihr Anteil an den minderjährigen Sozialhilfebeziehenden ist seit 2010 von 52 auf 59 Prozent gestiegen.
Der aktuelle Kennzahlenbericht der Städteinitiative Sozialpolitik legt dar, dass Alleinerziehende ein besonders hohes Armutsrisiko tragen. Gezielte Massnahmen wie Aus- und Weiterbildungen, familienergänzende Kinderbetreuung, bessere Arbeitsbedingungen und Familienergänzungsleistungen können helfen, die finanzielle Selbstständigkeit zu stärken. Besonders wichtig sind dabei bessere Bildungs- und Qualifizierungsangebote.
Die Unterstützung von Alleinerziehenden ist nicht nur eine sozialpolitische Aufgabe, sondern eine Investition...