Die christlich-ethische Perspektive zur Neutralitäts- und Ernährungsinitiative
Viermal jährlich wird das Schweizer Stimmvolk an die Urne gebeten. Am 27. September 2026 entscheiden wir über die «Ernährungsinitiative» und die «Neutralitätsinitiative».
Wer das Weltgeschehen verfolgt, hat nach dem Nachrichtenkonsum oft mehr Fragen als zuvor. So geht es uns auch! Den für uns relevantesten Fragen gehen wir – das Team von Radio Life Channel – vierzehntäglich auf den Grund. Ob gesellschaftlich, ethisch, theologisch oder persönlich – Fragestellungen ganz unterschiedlicher Art werden von wechselnden Hosts beleuchtet.
«relevant» berichtet konstruktiv und ist stets auf der Suche nach Lösungsansätzen.
Hinweis:
Die Gäste in unseren Sendungen und Beiträgen geben ihre persönlichen Ansichten und Meinungen wieder. Diese müssen nicht zwingend mit den Ansichten der Redaktion übereinstimmen. ERF Medien arbeiten nach journalistischen Grundsätzen und bilden unterschiedliche Meinungen ab.
Viermal jährlich wird das Schweizer Stimmvolk an die Urne gebeten. Am 27. September 2026 entscheiden wir über die «Ernährungsinitiative» und die «Neutralitätsinitiative».
Dabei geht es nicht unbedingt um ein langes Leben, sondern vielmehr um ein Leben mit einer möglichst hohen Lebensqualität – und das möglichst bis ans Lebensende.
Dabei sollen verschiedene Strategien helfen: (Kraft-)Training, gesunde Ernährung, die «richtige» Schlafhygiene, Kältetherapie, Atemtechniken, ein soziales Netz …
Doch was ist effektiv und welche Strategien sind bloss «heisse Luft»?
Demokratie, die Mitbestimmung durch das Volk in der Politik: Wird sie – so wie wir sie kennen – zur Seltenheit? Immer mehr zeigen sich global autokratische Züge, wo wenige Menschen die Macht an sich reissen. Gilt die Schweiz mit ihrer direkten Form der Demokratie immer noch als Modellstaat? 90 Prozent der Befragten einer Umfrage finden unsere Staatsform jedenfalls immer noch gut.
Seit der Zeit der Industrialisierung ist die weltweite Durchschnittstemperatur um rund 1,3 Grad gestiegen. In der Schweiz beträgt der Anstieg im Vergleich zum Zeitraum 1871 bis 1900 bereits 3 Grad.
Das zeigt sich an verschiedenen Orten: Gletscher schmelzen, die Sommer werden trockener und heisser, Starkniederschläge nehmen zu, Permafrost taut auf. Das erhöht das Risiko für Lawinen, Rutschungen und Hochwasser, warnt das Berner Amt für Wald und Naturgefahren. Auch die Landwirtschaft sieht sich mit Herausforderungen konfrontiert.
Die Veränderungen bieten aber auch Chancen, etwa durch neue Kulturpflanzen wie Quinoa und Soja oder neue Standorte für wärmeliebende Fruchtarten wie Aprikosen oder Trauben.
Der...