Von der Erde weg in den Himmel – die Bedeutung der Auffahrt

Shownotes

Ostern ist vorbei und trotzdem ist das Kirchenjahr noch lange nicht fertig. Schon steht mit Auffahrt der nächste Feiertag vor der Tür. Für viele ist es einfach ein freier Tag im Frühling, ein verlängertes Wochenende, vielleicht ein Ausflug oder etwas Ruhe. Doch im christlichen Kalender steckt hinter diesem Festtag eine zentrale Geschichte: die Himmelfahrt von Jesus. Und die klingt auf den ersten Blick ungewöhnlich. Jesus, der «in einer Wolke» in den Himmel auffährt. Eine Erzählung, die Fragen auslöst: Was ist da genau passiert? Wie ist das gemeint? Und was bedeutet das heute überhaupt noch? Denn Auffahrt steht nicht allein. Sie liegt eingebettet zwischen Ostern und Pfingsten – mitten in einer entscheidenden Übergangszeit der Bibel. Genau 40 Tage nach der Auferstehung von Jesus findet dieses Ereignis statt. Die Zahl 40 taucht in der Bibel immer wieder auf und hat dort eine besondere Bedeutung. In dieser Ausgabe von «relevant – das Wochenmagazin» gehen wir diesen Fragen nach. Wir schauen uns zuerst die Grundlagen an: Was erzählt die Bibel über die Himmelfahrt von Jesus – und wie ist das heute zu verstehen? Dann geht es um die 40 Tage zwischen Ostern und Auffahrt und die besondere Bedeutung der Zahl 40. Danach wird es persönlicher und theologischer: Was bedeutet Auffahrt heute noch – wenn jemand geht und trotzdem nicht einfach weg ist? Und zum Schluss der Blick voraus auf Pfingsten: Wenn jemand geht und doch bleibt – wie funktioniert Nähe dann überhaupt noch?

Kontakt: Was bedeutet die Auffahrt oder anders gesagt die Himmelfahrt von Jesus für dich?

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Im Podcast zu hören:

• Ralph Kunz, Professor für Theologie an der Universität Zürich • Franco Luzzatto, katholischer Pfarrer von St. Felix und Regula (Zürich-Hard) und Dekan (oberster katholischer Pfarrer) der Stadt Zürich • Christina Brüll, Pfarrerin reformierte Kirchgemeinde Solothurn

Autor/Host und Redaktionsteam: Dodo Albrecht, Angela Albrecht, Georg Hoffmann

Links:

Transkript anzeigen

00:00:05: Relevant.

00:00:12: Heute mit mir ein Todo Albrecht!

00:00:14: Für

00:00:14: alle, die gerne lange Wochenende haben ist der Frühling eine super Zeit.

00:00:18: Zuerst Ostern, dann das Ufer des Wochenendes und dann gleich auch noch Pfingsten.

00:00:22: Es geht Schlag auf Schlag mit diesen Viertigen.

00:00:25: Sie hängen auch alle eng zusammen, nicht nur weil sie allen christlich-religiöse Hintergrund haben sondern auch, weil es bei ihnen allen um die letzte Zeit geht, wo Jesus auf der Erde gelebt hat.

00:00:36: Und um das, was gerade nachher noch passiert ist.

00:00:38: Jetzt, als es gleich auf die Taufer zugeht, haben wir in dieser Redaktion gemerkt, dass die meisten von uns wissen zwar, was für ein Ereignis aus den Bibelen Taufert erinnert aber gleich ist Tauvert für unseren Viertig, welches vor allem ums freie Haar geht und nicht so fest um die Glauben oder die Religion.

00:00:54: Darum sind wir für die folgenden Fragen angegangen.

00:00:57: Was hat Uferdrespektiven den Hintergrund dieser Viertung eigentlich mit meinem Leben zu tun?

00:01:02: Wir haben es mit reformierten und katholischen Theologen geredet, und ein Haufen Spannendes gehört – über kapte Nabelschnüher und Gottwokke eine superneine Säge, über einen poetischen Versuch zum Lebenserfahrungsbeschreiben und über Zahl vierzig, der eine besondere Bedeutung hat!

00:01:22: Aber von vorne.

00:01:23: Die Uferzeit hat etwas zu tun damit Jesus zurück in Himmel gefahren ist oder ist geflogen?

00:01:28: So ganz genau kann man sich das ja nicht vorstellen.

00:01:31: Was ist jetzt genau passiert an dem Tag, wo der Grund für die Hütte geüffert ist?

00:01:35: und wie kann man es sich vorstellen?

00:01:37: Daniel Albrecht.

00:01:38: Allzu ausführlich ist sie den Bibeln nicht beschrieben – Die Himmelfahrt von Jesus.

00:01:43: Aber an ihrer Stelle heisst es, er sei zum Himmel aufgefahren oder in Himmel aufgeklopft worden.

00:01:49: Und es ist die Rede einer Wolke, die dort eingekühlt hätte.

00:01:53: Lassen wir das in der Bibel im Buch von der Apostelgeschichte und im Lukas Evangelium.

00:01:58: Der Franco-Luzato ist katholischer Pfarrer in St.

00:02:01: Felix und Regulat, also oberster Pfarrerin der Stadt Zürich.

00:02:07: Er erzählt, was laut diesen Bibelstellern steht kurz bevor Jesus ein Himmel zurückgegangen ist.

00:02:12: Jesus hat ihn nämlich zuerst noch seinen Jüngeren, also den Menschen, die ihn begleitet haben einen Auftrag geben.

00:02:19: Es ist eine ganz spezielle Auftrag, um zu gratifizieren, gewertet meine Zeugen sein bis ans Ende der Welt.

00:02:29: Es geht darum, dass Jesus die Menschen, die um ihn umgesehen sind und ihnen richtig gefunden haben, dass er sie sagt, jetzt sind ihr eigentlich dran.

00:02:44: Ihr sollt das weiterführen, was ich angefangen

00:02:47: habe.".

00:02:48: Das weiterführen, was Jesus angefangen hat?

00:02:51: Was ist da damit gemeint?

00:02:52: Im Lukas Evangelium in der Bibel steht, dass Jesus seine Jüngerin und Jünger gesagt hat, er durch sein Tod am Kreuz Zünden von allen Menschen auf den Welt vergeht.

00:03:02: In dieser Postelgeschichte kann man am Anfang des Buches lesen, das Jesus seiner Jüngere sagt, sie sollen zeugen Sie davon, was Jesus gemacht hat und wer er war.

00:03:15: Und nachdem Jesus das gesagt hat , so kann man es in die Bibel lesen in Himmel raufgefahren und dort von einer Wolke verhüllt wurden.

00:03:24: Da kommt mir jetzt vielleicht so Bilder im Kopf an, wie eine Art Rageitenfahrt in Himmeln.

00:03:28: Das ist etwas komisch.

00:03:29: Aber so muss man sich das gar nicht vorstellen, meint der Franco Luzato.

00:03:33: Eigentlich ist es eine antike Vorstellung aus den Antiken, also Bilder wie Wolken, Himmel aufverfahren, oben sein ... dass Jesus jetzt wieder ganz in der Nähe von Gott ist.

00:03:51: Also ein Mulch hat ihn quasi entdrückt und das ist ein Symbol für die Gegenwart von Gott, nicht irgendwie etwas aus der Metrologie oder den Matterbrief sondern es will einfach aufzeigen, dass er jetzt ganz bei Gott ist.

00:04:10: Himmel eigentlich so etwas wie ein Beziehungswort.

00:04:15: Der Jesus ist wieder in der Sphäre von Gott.

00:04:18: Jesus geht zurück im Himmel zu seinem Pfadzer, also zu Gott.

00:04:22: Ob jetzt auf einer Wulche oder nicht?

00:04:24: Wie Jesus wirklich entdrückt wurde und wie er zurück ging, ist zu Gott – da gibt es verschiedene ideologische Auslegungen.

00:04:31: Aber Frank Luzato sagt, dass die Welt nur physisch verlangt wird.

00:04:36: Ganz weg ist er nicht!

00:04:38: Man könnte

00:04:38: auch anders sagen wulchen und auffahren.

00:04:41: Gott entzieht sich... in Jesus von der sichtbaren Welt, aber nicht eigentlich umfern zu sein.

00:04:50: Also wegziehen von den Menschen sondern auf eine ganz bestimmte Art wieder gegenwärtig zu sein

00:04:57: Das Gegenwertung sei von Jesus.

00:04:59: Das hat mit dem zu tun, was dann später ab Pfingsten passiert ist und mit dem heiligen Geist, der dort zu den Menschen gekommen sei, sagte Frankaluzato.

00:05:08: Das ist jetzt aber nicht gerade das Thema dieser Folge vorrelevant!

00:05:12: Wenn wir bei der Uffert bleiben, dann segit also einen politischen Versuch zum Erglaubenserfahrungsausdrucken – das Bild nämlich, dass Jesus ganz bei Gott sei und von dort aus Wirkliche.

00:05:23: Was mir herausziehen könnte dass er sagt, ich gebe neue Sagen.

00:05:29: Er tut eigentlich nicht einfach kommentarlos verschwinden, macht nicht einen bliebenden Abflug quasi sondern er geht mit einer Säge heiss.

00:05:40: wieso tut glaube ich den Alltag so wie unter einem letzten Zuspruch gesehen?

00:05:46: jetzt was ist nicht mehr sinnlich wahrnehmbar aber er hat eine Zusage So der

00:06:12: katholische Pfarrer Franco Luzato.

00:06:14: Uffert ist also eine sehr bildhafte und auch ungewöhnliche Geschichte.

00:06:19: Was sie in der Redaktion Spannendung hatte, Jesus ist gestorben wieder auferstanden und dann ging es laut den Bibeln nur vierzeig Tage, bis er sich schon wieder verabschiedet hat von den Menschen, die ihn auf der Erde begleitet haben.

00:06:31: Aber was ist eigentlich in diesen vierzeigen Tagen zwischendepassiert?

00:06:35: Und warum ist vorhin gesagt vierzeige Tage gedreht?

00:06:38: Daniel Albrecht ging an diese Fragen.

00:06:40: Über die Zeit zwischen Oster und Uffert findet man in den Bibeln verschiedene Berichte.

00:06:44: Die Evangelien, also diese Bücherin, die über das Leben von Jesus berichten und ein Buch der Apostelgeschichte schildern hier unterschiedliche Ereignisse.

00:06:54: Cristina Brüll ist Pfarrerin in der Reformierten Kilosolutoren.

00:06:57: Sie fasst zusammen was für eine Eregnisse in der Bibel beschrieben werden?

00:07:01: Vor allen Dingen Begegnungen mit dem auferstandenen Jesus.

00:07:06: Man kann nicht eine richtige Chronologie machen weil die Evangelien unterschiedliche Dinge berichten.

00:07:13: Der Anfang tut es mit den Erscheinungen direkt an Ostern, den Frauen am Grab die das leere Grab finden und danach schon Begegnungen mit Jesus haben.

00:07:23: dann begegnet Jesus den Jüngern mehrere Male und eine ganz wichtige Erzählung ist vielleicht noch die von dem Emma aus Jüngeren.

00:07:32: sie treffen dann einen Mann dem sie erzählen, warum sie traurig sind was sie mit Jesus erlebt haben und Sie laden ihn dann zum Abendessen ein.

00:07:42: Und beim Brotbrechen erkennen sie plötzlich dass es Jesus ist und dann verschwindet der wieder

00:07:47: Demaus.

00:07:47: Jünger waren zwei Nachfolger von Jesus, die gerade das erlebt haben, was Christina Brühl gerade erzählt hat.

00:07:54: Aber warum ist Jesus noch vierzehn Tage auf dieser Welt gewesen, bevor er zurück in den Himmel ist?

00:07:59: Christina Brüll sagt, dass die Menschen, die Jesus begleitet haben, also die Jüngere und die Jungeninnen, wie noch ein bisschen Zeit gebraucht hegelt, bevor sie diesen Weg ohne Jesus hätten weitergehen können.

00:08:09: Sie selbst sind ja im jüdischen Glauben aufgewachsen.

00:08:13: Da ist die Auferstehung ... Vorstellungen, die es in manchen Teilen des Judentums gab.

00:08:19: Nicht nur an der seelischen sondern auch mit einer körperlichen Auferstehung verbunden.

00:08:23: und Jesus hat dann in dieser Zeit ja auch noch mal konkrete Aufträge an die Jünger gegeben dass sie sein Evangelium verbreiten sollen das sie taufen sollen.

00:08:33: Es muss irgendwie noch was geschehen sein Dass Sie irgendwie ihren Weg weitergehen können.

00:08:39: Genau auf jetzige Tage hat sich Jesus genutzt um Menschen darauf vorbereitet, dass er sie verlassen.

00:08:44: So steht es einmal in der Bibel in dieser Postelgeschichte.

00:08:47: Die Zahl vierzehn ist kein Zufall, sie hat die Bibel eine besondere Bedeutung und kommt immer wieder vor.

00:08:53: Christine Abril gibt hier ein paar Beispiele.

00:08:56: Vierzig Tage dauert diesen Flut, wo Noah mit der Arche überlegt.

00:09:02: Vierzig Jahre ist das Volk Israel nach der Befreiung aus Ägypten in der Wüste bevor es endlich ins gelobte Land kommt.

00:09:10: Die Versuchung von Jesu dauert vierzig Tage und vierzig Generationen zum Beispiel sind in der einen Reihe von Jesus.

00:09:19: Also ganz wichtige Dinge immer bevor etwas Neues beginnt, es ist oft eine Zeit der Prüfungen, der Veränderung der Neuausrichtung Und zahlenmäßig gibt es auch noch mal eine spezielle symbolische Bedeutung.

00:09:35: die vierzig besteht eben aus der Vier- und der Zehn.

00:09:40: Die Vier steht zum Beispiel für die vier Himmelsrichtungen, die vier Elemente.

00:09:46: Die Lebensphasen der Menschen und die Zehen gilt als Zahl des in sich vollendeten.

00:09:54: Bei den Zehen ist es noch wichtig... dass es ja auch die zehn Gebote gibt.

00:09:58: Ob jetzt das wirklich exakt vierzehn Tage sind zwischen Ostern und Uffert oder ob die Zahl symbolisch gemeint ist, kann man historisch nicht nachweisen, sagt Christine Abröll.

00:10:08: In den Evangelien ist übrigens keine Zahl genannt.

00:10:11: Diese vierzig Tage haben wir nur aus dem Beginn der Apostelgeschichte.

00:10:16: Also meine Vermutung ist eher, dass diese symbolische Zahl genutzt wurde eben diese Zeit von Veränderungen, von Neuausrichtung und Prüfung.

00:10:29: Und spiritueller und neuer Entwicklung deutlich zu

00:10:33: machen.".

00:10:34: Überhaupt die Frage, ob alle die Berichte aus der Bibel zu den Zeiten zwischen Ostern und Uffert historisch sind oder nicht – ja, diese Begegnete Christine Abrühl immer wieder mal.

00:10:45: Sie sagt dazu...

00:10:46: Auch das können wir natürlich nicht wirklich beantworten!

00:10:50: Aber ich denke, es muss irgendwas geschehen sein in dieser Zeit.

00:10:54: Was die Jünger, also irgendwelche Formen von Erscheinungen und Begegnung müssen sie gehabt haben?

00:11:00: Was sie dazu gebracht hat weiterzumachen und ihrem Glauben eine neue Ausrichtung zu geben.

00:11:06: Also irgendetwas müssen die erlebt haben ob das jetzt diese Entscheinung waren wie die Bibel das erzählt aber ich glaube irgendwas haben die erlebt was nachher dann auch Zufingsten geführt hat dass sie ihren Weg weitergegangen sind und mit dem Kreuz nicht alles zu Ende gewesen ist.

00:11:23: Also, ich fasse zusammen!

00:11:25: Wir wissen zwar nur in Bruchstücke was alles passiert ist nachdem Jesus auferstanden ist und bevor er auf die ganze Zeit zurück in den Himmel gegangen ist aber klar ist das wo es passiert war wichtig.

00:11:36: Aber diese Aufwand stelle ich mir für die Menschen die jesus nahe gestanden sind nicht wirklich einfach vor.

00:11:41: Da hat man sich gerade erst gefreut dass der Jesus doch nicht tot ist.

00:11:46: das mal endgültig.

00:11:48: Eigentlich klingt dieser Tag also mehr nach einer traurigen Fertigung und einem, der ein Problem aufwirft, wo Christen bis heute kennen.

00:11:55: Jesus ist nicht mehr hier auf den Herden!

00:11:58: Und gleich können die Christen davon aus, dass er irgendwie bei uns ist, alleine sein und zusammen mit Jesus.

00:12:04: Wie soll es gehen?

00:12:06: Das haben wir vom Ralf Kunz wissen wollen.

00:12:08: Er ist auch der Uni Zürich Professor für praktische Theologie und steht da auch Leitungsmitglied beim Zentrum für Chilentwicklung.

00:12:15: Georg Hofmann hat mit ihm gered uninhaltsist gefragt, was Uffert für ihn selbst bedeutet.

00:12:20: Es ist

00:12:21: ein Kielenfest, das heißt es ist im Grunde noch ein Geburtstag, in dem man jedes Jahr so eine Gelegenheit hat, über etwas nachzudenken und die Auffahrt ist so... Ein Bier wird zwischen Steuern und Banken, wenn man so will oder man kann auch sagen zwischen Dosteren und Pfingsten.

00:12:36: Das ist so eine Zwischenstation, also etwas wie ein Affent.

00:12:42: Es

00:12:42: fühlt sich für viele auch so an, wenn man jetzt unter Insider von Auffahrten und Himmelfahrten spricht.

00:12:49: Je nach Wörting, wie weit ist es eigentlich auch eine Abschiedsgeschichte?

00:12:54: Es ist natürlich in Österreich eine Abschiedsgeschicht.

00:12:57: D.h.,

00:12:58: es geht ja darum, dass die Jünger sich darauf hinführen.

00:13:03: Einstellen, dass Jesus, der sie gekannt hat ... Wie heisst es im ersten Johannesbrief mit den Händen angelangt haben und die sie gesehen haben?

00:13:13: Der Mensch.

00:13:14: Dass er nicht mehr da ist!

00:13:15: Und das heisst, dass der Lehrer, der Freund, der Gliebtein, der Meister, dass er nicht wieder hier ist und damit fertig zu werden für das ist eigentlich offen da, dass Er doch da ist, dass Hergen doch präsent ist

00:13:31: Das ist ja noch speziell.

00:13:32: Wir Menschen kennen es vielleicht von Todesfällen, jemand geht jetzt aber in diesem Moment ist es so, dass jemand nicht einfach weg ist?

00:13:40: Wie muss man das interpretieren?

00:13:41: Also

00:13:41: im Grunde kann man sagen, dass die Ufer unserer Geschichte zu etwas wie eine Hühlesung, um das Geheimnis überhaupt zu greifen.

00:13:49: Wir sind heute in der gleichen Situation.

00:13:51: D.h.,

00:13:52: wir sprechen von Jesus als ober da ist und stellen ihn uns vor, haben ein innerliches Gesicht vor uns Und diese Vorstellungen können wir eigentlich begründen.

00:14:03: Für die haben wir, wie es so schön neudeutsch heißt, ein Narrativ.

00:14:07: Man kann es erzählen, wie das dazukommt und für das ist die Geschichte hier auch typisch für die Apostelgeschichte.

00:14:15: Die Apostel-Geschichte gibt uns viele Erzählungen z.B.

00:14:18: auch Pfingsten.

00:14:19: Das erzählt ja eigentlich nur ... Auch Pfingston ist sozusagen eine Erzählung, die uns hilft zu vorstellen, was es bedeutet dass der heilige Geist kommt.

00:14:27: Das müssen wir zum ersten Mal irgendwie in ein Bild fassen können, dann kommen Zungen und Flammen und Stimmen und alle diese wunderbaren Erreignisse.

00:14:37: Geschichte hilft uns hier zu eigenen Pfingsten oder über die eigene Aufforderung zu erleben.

00:14:41: Warum ist ihr eigentlich nicht geblieben Jesus nach Ufersteig?

00:14:44: Das ist eine Frage, die wir in unserer Redaktion noch gestellt haben.

00:14:47: Hey!

00:14:47: Warum ist Jesus überhaupt

00:14:48: gegangen?!

00:14:49: Ich denke theologisch ist der Fall klar... im Johannes-Evangelium die Abschiedsredel ist.

00:14:56: Danach kommt man auch diese Spur.

00:14:58: Das ist ja, wenn man so will ein grosser Teil von dem Johannes-evangeliums nichts anderes als die Verarbeitung davon, was es bedeutet mit einem Meister unterwegs zu sein, der einen Beistand schickt und das uns den heiligen Geist sozusagen innerlich präsent ist ganz näher, näher als wir uns selber sein können.

00:15:16: Eine grosse Zurmutung unterwegs zu sehen und dann ist aber auch ein grossen Trost.

00:15:22: Und ich glaube, das ist ein bisschen der Punkt dieser Aufwärtsgeschichte.

00:15:25: Dass wir nicht alleine lernen, aber doch zusammen mit ihm, dass wir nicht verlassen sind.

00:15:30: und vielleicht noch einen psychologischen Hinweis, wenn Jesus so bleiben wäre in diesem Forum, wenn er zuerst erschienen wäre ... Es wäre so wie, wenn wir ein Leben lang mit einer Nabelschnur rumlaufen.

00:15:41: Wir wären sozusagen immer so mit einer Mami am Hand.

00:15:44: Ein super Nenni!

00:15:45: Und Gott ist jetzt im Gottesnamen kein Supernenni... Die Präsenz

00:15:50: von Jesus ist aber für die einzelnen Leute, die das Glauben spürbar sind und auch hier viele Insider wissen, wie man das interpretieren kann.

00:15:57: Wie erklärt man das als jemandem, der fremd ist?

00:16:01: Es merken wir in Gesprächen mit Menschen, die viele Fernsehende oder vom Glaube keine Ahnung haben.

00:16:08: dass man gar nicht so recht wüsste, wo wir anfangen sollen.

00:16:11: Weil sie diese wunderbare Geschichte mit ganz vielen Fosetten und Teilen hat.

00:16:15: Und dann ist es so auffordt und findest du, das ist furchtbar abstrakt oder völlig exotisch?

00:16:22: Und ich denke manchmal muss man wie Bilder finden um einen Zugang eröffnen, in dem man dann irgendwie eine Gelegenheit hat, Geschichten zu erzählen.

00:16:31: Jetzt bei Auffordte finde ich jetzt das was man vorhin ... Ein bisschen angefangen haben besprechen eigentlich gar keinen schlechten Einstieg.

00:16:38: Das heisst, dass wir ein Leben lang begleitet sind von inneren Bildern, vertrauenspersonen und Freundschaften.

00:16:46: Und die sind zwar nicht da körperlich aber sie sind... in Geist anwesend.

00:16:50: Das kann auch Menschen einleuchten, die jetzt nicht unbedingt ein geistliches Leben führen.

00:16:56: Aber sie haben doch eine Idee davon, was es heisst, dass man mit einem Freund unterwegs ist.

00:17:00: Darum sind ja die Freundschaften Freundschafte.

00:17:02: Wenn sie nur dann funktionieren würden, wenn sie anwesen sind, körperlich im gleichen Zimmer oder wenn man zusammen ist ... aber ein Freund ist ein Freund oder eine Freundin ist eine Freundine, auch wenn sie weit weg ist!

00:17:13: Und das gilt auch für diese Freundschaft mit Jesus und auch für die göttliche Präsent.

00:17:19: Sie ist für unseren Augen so nicht sichtbar, sie ist unsere Hände nicht so spürbar und doch wissen wir um die Nähe.

00:17:26: Ich muss sagen, seit ich selber wieder mehr engagiert bin in der Kille wurde es für mich selbst schon viel bewusster geworden zu den Zyklus im Kilenjahr, Jahreszeitenau, Liturgien, was damit verbunden sei, welche Aufwerte aber uns allen bedeuten kann, ob man jetzt in einer Kille ist oder

00:17:45: nicht?

00:17:46: Ja, ein Teil eben vom Chilenjahr.

00:17:48: Und das Chilen-Jahre ist vielleicht gar nicht so ein... Ich finde es nicht so einen glücklichen Ausdruck.

00:17:52: Es geht ja nicht um ein Jahr an für die Chile.

00:17:54: Das ist eigentlich das Christusjahr!

00:17:56: D.h.,

00:17:56: das Christesjahr macht etwas Wunderbares.

00:17:59: Es setzt das Leben von Christus ins Zungenjahr und d.h.

00:18:05: es hat der Logik.

00:18:06: Die Logik ist Adventschwangerschaft geburt.

00:18:10: Christusfest, Geburtfest.

00:18:12: Und dann kommt die Zeit vom Leben und vom Sterben und der Auseinandersetzung.

00:18:16: Wir nennen Passionszeit.

00:18:18: Das fängt irgendwann an nach der Fastnacht.

00:18:21: D.h.,

00:18:21: es geht vierzehn Tage bis fünfzehn Tag.

00:18:24: Es hat alles eine tiefe Symbolik.

00:18:27: Nach Ostern geht es ja über vierzehntag bis aufwärts.

00:18:32: Die vierzehrtäge haben eine tiefer Bedeutung.

00:18:34: Sie bedeuten eben Zeit von der Wanderschaft.

00:18:39: von der Erprobung.

00:18:40: Es ist die Zeit auch vom Krieg, es ist eine düstere Wanderung.

00:18:45: Es war fast ein Vierteltag.

00:18:47: Wir haben diese Vierzeitag vor Ostern und nach Ostern.

00:18:53: Das heisst, das ist zweimal vierzig.

00:18:55: Es hat schon sehr tiefe Bedeutung.

00:18:57: Man bereitet sich

00:18:58: vor

00:18:58: aufs Koffer umheilige Geister.

00:19:00: Das ist auch ein bisschen der Erzählung in der Apostelgeschichte.

00:19:04: Wenn Uffert also heisst, dass jemand geht und irgendwie doch nicht einfach weg ist, dann stellt sich als nächstes die Frage wie kann er uns trotzdem ganz nahe sein?

00:19:13: Genau dafür führt der Weg weiter zu Pfingsten.

00:19:16: Wie das Ralph Kunz sagt.

00:19:17: Und darum geht unser nächster relevantes Wochenmagazin auch genau um Pfingste.

00:19:21: Dort gibt es eine Antwort auf diese Frage, wie Jesus uns gleich noch näher sein kann – unbedingt auch den Drehlosen!

00:19:32: Und jetzt sind wir am Ende dieser relevanten Folge an.

00:19:35: Mitgeschafft haben da der Erfolg.

00:19:37: Angela Albrecht, Georg Kaufmann und ich den Total Brechts.

00:19:40: Wir vor Elevanz-Wochen-Magazin melden uns wieder in zwei Wochen – das eben mit dem Thema Pfingsten!

00:19:46: Dort geht ja bekanntlich wie es spricht, was sagt sowieso fast alles um Ringsten.

00:19:50: Spass bei Seite!

00:19:51: Wenn für dich noch ganz viele andere wertvolle Inhalte, die wir von RFME in der Schweiz bieten, also wenn dir oder deinem Umfeld unsere Arbeit gefällt, dann würden wir uns sehr über deine Unterstützung freuen.

00:20:02: ERF Media Schweiz lebt nämlich von Spenden.

00:20:04: Jeder Franken hilft uns, dass wir diesen oder auch die anderen Podcasts in Zukunft produzieren können.

00:20:10: Spenden geht am besten über den Link in der Shownode.

00:20:12: Danke fürs Zuhören!

00:20:14: Macht's gut und Tschüssli!

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