Freiwilligenarbeit – In der DNA der Schweizer Bevölkerung

Shownotes

Die Schweiz ist bekannt für ihr starkes Engagement im Bereich der Freiwilligenarbeit. In vielen Vereinen, sozialen Projekten und in der Nachbarschaft setzen sich Menschen unentgeltlich für andere ein. Dieses Engagement ist wichtig für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und ermöglicht zahlreiche Angebote in den Bereichen Sport, Kultur, Soziales und Umwelt. Ohne freiwillige Helferinnen und Helfer könnten diese Angebote kaum bestehen. Und dieses Engagement ist auch die Grundlage unserer Demokratie. «Freiwilligenarbeit gehört zur DNA der Schweizerinnen und Schweizer», sagt Cornelia Hürzeler, Vizepräsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. In dieser Folge von «relevant – das Wochenmagazin» gehen wir der Freiwilligenarbeit auf den Grund. Was macht sie so unentbehrlich für die Schweiz? Wer engagiert sich wo? Und was passiert eigentlich, wenn es des Guten zu viel ist: Wann wird Engagement zur Belastung?

Kontakt:

Bist du freiwillig engagiert? Lass es uns gerne wissen übers Webformular: erf-medien.ch/podcast Wir freuen uns über alle Fragen, Feedbacks und Themenvorschläge!

Im Podcast zu hören:

  • Cornelia Hürzeler, Vizepräsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft
  • Julia Wegmann, Psychologin und Psychotherapeutin
  • Stimmen von Freiwilligen aus dem Podcast «glaubwürdig»
  • Peter Schneeberger, Präsident Dachverband Freikirchen und christliche Gemeinschaften Schweiz

Autor/Host und Redaktionsteam: Team (Georg, Raffi, Angela)

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Transkript anzeigen

00:00:03: Relevant!

00:00:10: Heute mit mir, Angela Albrecht.

00:00:13: In der Schweiz gibt es über hunderttausend Vereins.

00:00:15: Genau in Zahlen gibt's keine, aber Vitamin B – ein Fachstelle für Vereine in der Schweiz – gibt die Zahl auf ihrer Website als Schätzung aus.

00:00:23: Hunderttaussend Verein ist eine sehr beeindruckende Zahl und ohne viel freiwilliges Engagement wäre das gar nicht möglich.

00:00:32: Frewillige Arbeit, das seght in den DNA der Schweizerinnen und Schweizer, sagt Cornelia Hürzeler.

00:00:37: Sie ist die Schweizerpräsidentin von der schweizerischen gemeinnützigen Gesellschaft.

00:00:42: Und wir wollen wissen wie relevant ist die freiwillige Arbe für unser Land?

00:00:47: Wer investiert sich wo?

00:00:48: Was für eine psychologische Auswirkung hat das freiwilligem Engagement auf uns selbst?

00:00:53: Und was ist wenn das Helferherz auch mal zu gross wird?

00:00:57: Diese Fragen geben wir noch an!

00:01:04: Alle fünf Monate bringen die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft den freiwilligen Monitor aus.

00:01:09: Cornelia Hürzeler ist Vizepräsidentin und erzählt mir von einer sehr guten Nachricht aus dem Monitor.

00:01:16: Das freiwillige Engagement der Bewohnern in der Schweiz ist auf einem sehr hohen Niveau, und es ist für alle Dinge sehr stabil.

00:01:26: Wir waren nicht sicher, ob das nach der Pandemie vielleicht auch runtergeht – aber das ist nicht der Fall!

00:01:31: Es hat sich wieder gut erholt.

00:01:33: Es ist wirklich ein höchstes Niveau.

00:01:36: Zwei Drittel der Einwohnerinnen und Einwander in der Schweiz engagieren sich Freiwilligen.

00:01:44: Bei der Freiwilligkeit wird hier unterschiedlich zwischen den Vormälen und den informellen freiwilligen Arbeiten.

00:01:49: Bei den Voremälen geht es um die Arbeit einer Organisation oder einem Verein.

00:01:54: Informell heisst, wir arbeiten außerhalb davon.

00:01:57: Wenn wir jetzt bei den Formellenfreiwilligen arbeiten schauen, dann ist der Sportverein Zeit ... Jahr und Tag Spitzereiter, dort engagieren sich am meisten Leute.

00:02:06: Die Folge des kulturellen Vereins Spielhobi-Freizeit, soziale karitative Organisationen und dann auf den fünften Platz der kirchlichen Organisationen.

00:02:18: Und im informellen Bereich ist natürlich vor allem die nachbarschaftliche Hilfeleistung Einfach das, was man im Nahraum macht.

00:02:27: Das heisst auch sehr viel Kehrarbeit, Betreuungsarbeiten aber auch ganz einfache Verleistungen.

00:02:33: Die

00:02:34: freiwillige Arbeit gibt nicht nur einem selberes gutes Gefühl oder der Person, die geholfen wird.

00:02:38: Gornelia Hürzeler sagt, dass ein demokratisches System in der Schweiz auf den freiwilligen Arbeiten basiert.

00:02:45: Das ist auch so in der Bundesverfassung festgehalten.

00:02:49: Freiwillige Arbeit, gerade die Vereinsarbeit – das ist eine Schule von Demokratie.

00:02:54: Die sichert auch das Milizsystem.

00:02:56: Man weiss

00:02:56: z.B.,

00:02:57: dass sehr viele Leute, die nachher im Milizystem Gemeinspräsidenten sind oder was auch immer, dass sie vor einer langen Zeit in einem Vereinsvorstand tätig waren und wie man dort auch Tugenden lernen kann, wo man sonst vielleicht im Alltag weniger lehrt Kompromisse aushandeln.

00:03:17: Also man sagt immer freiwillige Arbeit oder Vereinsarbeit ist eine Schule, die nicht Demokratie.

00:03:22: Man lernt andere Menschen kennen, Menschen mit anderen Ansichten.

00:03:27: Man kann trotzdem zusammen Fussball spielen und verreinen.

00:03:31: Ich rede Zirke von der formellen freiwilligen Arbeit.

00:03:34: Sie packen auch sozialpolitische und gesellschaftspolitische Themen an.

00:03:39: Also die Zivilgesellschaft kann dort aktiv werden, wo der Staat gerade dürfen, keine gesetzliche Grundlage hat, weil den Märch nicht wohnt dem Markt, weil er nichts verdienen kann.

00:03:51: Es gibt ganz viele Sachen, die sind ursprünglich aus der Zivil-Gesellschaft gekommen.

00:03:55: So ist zum Beispiel auch der Kinderspital entstanden.

00:03:58: Die Zivilgessellschaft könnte dort einspringen, wo sie eben einen Look sieht.

00:04:02: Wenn man mal anschaut, welche Personengruppe sich besonders aktiv freiwillig engagieren, sieht Cornelia Hürzler zwei spannende Aussage im Monitor.

00:04:11: Die eine Aussage ist die, dass tatsächlich diese Leute ... zwischen den sixty-fünfundvier und siebenzig am meisten Freiwilligen Arbeit leisten.

00:04:20: Und wenn man dort schaut, ist es auch so rollt das.

00:04:23: die Jugendlichen sagen zwischen den fünfzehnvierundzwanzig aber auch vierzwanziger bis neununddreisig.

00:04:29: Die sind tatsächlich am wenigsten freiwillige Tätigkeit.

00:04:33: Aber jetzt, wenn man nämlich schaut wer von diesen Freiwilligkeiten sich würde mehr engagieren also Ihres Engagement ausdänen, dann sind das gerade Menschen zwischen den Fünfzehn und Nünendrießig.

00:04:49: Wenn man diese Leute anschaut, die jetzt nicht freiwillig tätig sind, wenn man sie fragt ob sie sich das vorstellen könnten – ein Engagement?

00:04:58: Dann sind es zwei Drittel, drei Seventie Prozent der Fifzen bis Vierundzwanzigjährigen können sich ein Engagement vorstellen.

00:05:08: Mit dem wird Cornelia Hürzeler auch dem Vorurteil entgegenheben, dass die Jungen sich nicht mehr für Gesellschaft engagieren wollen.

00:05:15: Es geht davon aus, dass sich auch die jungen Generation genauso investiert wie die älteren jetzt.

00:05:21: Manchmal fehlt aber noch Zeit oder man hat noch nicht den richtigen Ort gefunden?

00:05:25: Wenn man

00:05:25: schaut was die Leute sagen wieder auf der Monitor bezogen und was sie in Beginnungen haben... für eine zukünftige Engagement.

00:05:33: Dann ist klar, sagen alle mal ich muss genug Zeit

00:05:36: haben.".

00:05:36: Das ist klar.

00:05:37: das Sagen all!

00:05:39: Es muss ein gutes Thema sein, das leuchtet auch noch ein.

00:05:42: Der Arbeit muss aber auch flexibel einteilbar sein und gerne immer wieder zeitlich begrenzt.

00:05:50: Dort sind sich übrigens die älteren Leute und die jüngeren Leute einig.

00:05:54: Beide favorisieren begrenzte.

00:05:57: zeitlich begrenzte Einsätze.

00:05:58: Menschen sind auch motivierter, sich freiwillig engagieren, wenn man sie mit einbezieht und offen ist für ihre neue Ideen.

00:06:06: Wenn wir jetzt so Vereinen anschauen, die immer etwas lönen, dann vergiss man manchmal, dass man ein bisschen Platz machen muss.

00:06:16: Wenn ich zehn Jahre in einem Verein zuvor stand, habe ich das Gefühl, ich weisse wie es läuft.

00:06:22: Dann kommen plötzlich neue frische junge Leute und haben andere Ideen und dann nicht sagen, ja das geht sowieso nicht.

00:06:29: Und nein, das funktioniert bei uns nicht!

00:06:32: Das ist eine Falle, die ich glaube, dass man sehr gut aufpassen muss, damit wir ihnen neue Ideen einfach darum geben und sagen, diese machen das anders.

00:06:42: Die machen das auch super aber sie machen es anders.

00:06:46: So sagt Gornelia Hürzeler.

00:06:48: Sie ist Schweizer Präsidentin der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft.

00:06:57: Was sagen Menschen selbst dazu, was sie antreibt zu sich freiwillig engagieren?

00:07:01: Was motiviert sie?

00:07:03: Wir haben ein paar Beispiele aus dem Podcast Glaubwürdung aus den Fischt.

00:07:07: Das ist auch ein Podcast von Eref Media Schweiz.

00:07:10: Georg Hofmann zeigt mit diesen Beispielen, was die Motivation hinter der freiwilligen Arbeit sein könnte.

00:07:16: Manchmal

00:07:16: ist das Delta-Schicksal wie uns Ina aus Kharkiv, Ukraine erzählt ... Bei einem Besuch im Kaffee miteinander, die Tietekenzuri – alles-Kirchliches Angebot.

00:07:26: Dort hilft sie bei der Kleiderbörse und trifft so auf einheimische und aber auch auf Migrantinnen und Migranten.

00:07:34: Fast jeden Tag haben wir schreckliche Situationen harken.

00:07:38: Wir können ein bisschen teilen diesen Nachrichten und andere Sachen.

00:07:43: Das ist nicht einfach, aber hier kann ich etwas für mich finden und diese meinen Gedenken mit anderen Leuten teilen.

00:07:52: Dazu kommt auch die Motivation, um hier etwas zu bewirken.

00:07:55: Sich integrieren und zu machen, was man kann – auch als jemand, der geflüchtet ist und an einem neuen Ort muss neu anfangen.

00:08:04: Es gibt Menschen, die freiwillig helfen wollen, weil das ihre Überzeugung ist Dass es richtig ist, dass man nicht nur sich selbst, sondern auch anderen hilft.

00:08:13: Ein Grundsatz, das für viele Menschen nicht nur lebenshaltig, sondern zum Beispiel auch eine Glaubensüberzeugung sein kann.

00:08:20: So schildert uns, dass Elisabeth, die freiwillig beim Open Place zu Kreuzlingen im Tourgau arbeitet – ein Angebot der evangelischen Kirche, wo alle willkommen sind in Egal von welchem Hintergrund und was praktische Angebote gibt wie ein Kaffee, ein Mittagstisch, ein Lebensmittelabgabe.

00:08:38: Ich möchte einfach etwas weitergeben.

00:08:40: Und ich bin auch dankbar, das gefunden zu haben wo ich meinen Glauben leben kann und ich habe Menschen gerne und wo man die Veränderung sieht wo nicht nur geredet wird sondern wo man sich einbringen kann wo man auch der Gesellschaft alles geben kann was so wie Jesus es auch getan hätte.

00:08:55: naja er war vor Ort Er hat nicht kurz geredet, sondern er hat gemacht.

00:09:00: Sich freiwillig engagieren kann aber auch Freizeitvertrieb sein oder aufgrund von Freundschaften und für das Gemeinschaftsgefühl allgemein.

00:09:07: Egal wie stark man sich selbst mit der Philosophie und Grundsätze von anderen identifiziert.

00:09:14: So hat uns zum Beispiel Josh erzählt, er ist lange freiwilliger Helfer gewesen beim Hip-Hop-Center zu bären.

00:09:21: Auch ein kirchliches Angebot – obwohl er selber nicht!

00:09:26: Aber er hatte mit den Initianten viel gute Verbindungen.

00:09:29: Ich habe sehr viele Gäbe durchgemacht, sehr viel in meinem Handy erlebt und es war eine Art Ort, wo ich in die Schulzeit mehr bekam.

00:09:35: Also ich bin hier früher in der Schulzeit etwa

00:09:37: fünfmal eine Woche gewesen.

00:09:38: Traininghalt

00:09:38: und so Sachen.

00:09:39: Ich hab auch viel Gottesdienste mitgekauft.

00:09:41: Aufbauen, abbauen, essen, mittengemacht.

00:09:44: Äktz,

00:09:44: mitgemacht Planung und so viel mitgemachte im Center.

00:09:49: Aber wie komme ich sehr viel weniger her?

00:09:50: Natürlich wegen des Schaffens.

00:09:52: Aber ich probiere soviel noch zu kommen, wie ich

00:09:54: kann!

00:09:54: Schliesslich noch das Beispiel der Maria Claudia.

00:09:56: Sie ist eine von zwanzig ehrenamtlichen Mitarbeitenden im Kleidercarousel Zbier in Kanton Argaul und wie wir von ihr als freiwillige Helferin gehört haben, kann es gerade mehrere Aspekten geben, die motivieren zum helfen.

00:10:09: Neben dem guten Tun für Mitmenschen kann es auch einen Nachhaltigkeitsaspekt haben also dass man auch der Umwelt oder für die Ökologie etwas Gutes tut.

00:10:20: Wir sind einmal und ich sind etwa vor sieben Jahren auf Luft gezügelt.

00:10:24: Es war unsere Idee, dass wir uns engagieren und dann die Todsmalung gefahren haben.

00:10:33: Mal angesprochen, sie hatte gerade Ideen und Tipps.

00:10:36: Und

00:10:36: unter anderem auch ein Kleiderkarusell mithelfen.

00:10:41: Dann sagte ich, das sei etwas, was mir sehr begeistert wäre.

00:10:44: Ich gehe schnuppern und schauen.

00:10:47: Seitdem bin ich jetzt sicher.

00:10:49: Schon ein paar Jahre bin ich dabei und begeister mich jedes Mal von eurem.

00:10:53: Das Freiwillige finde ich ganz wichtig.

00:10:56: Wir machen etwas Gutes, denn hier sind ja gute Kleider, die wir überkommen.

00:11:02: Und dann können wir diese wieder weitergeben zu einem guten Betrag für Leute, die wirklich nötig sind oder auch eine Kunde hat.

00:11:12: So können sie einfach einkaufen von denjenigen, die ihre Nötigen haben.

00:11:16: Das ist jedes Mal – sehr oft muss ich sagen – die Zufriedenheit und die Dankbarkeit der Menschen.

00:11:25: Es bereichert wirklich das Herz.

00:11:28: Ich gehe immer wieder zufrieden heim.

00:11:30: Eine Motivation für freiwillige Arbeit kann also auch sein, dass es mir selber gut tut, jemand anderem gut zu tun und zu sehen was dann mein Engagement bewirken kann.

00:11:40: Ist es also wirklich so selbstlos wenn wir anderen helfen?

00:11:44: Der Raphael Stegmeyer wollte herausfinden wie ein freiwilliges Engagement psychologisch auf uns wirkt.

00:11:50: Ja und für das habe ich mit Julia Wegmann geredet.

00:11:53: Sie ist Diplompsychologin und psychologische Psychotherapeutin, mit eigener Praxis Und sie sagt freiwillige Arbeiten sagen bis sehr wertvolls

00:12:02: In Zeiten von Social Media wo vielleicht viele doch auch viel Zeit mit sich verbringen.

00:12:10: Freiwilliges Engagement, immer die Komponente.

00:12:12: Ich mache etwas mit Menschen wo ich mich engagiere also meistens.

00:12:15: manchmal macht man auch ein Backup vielleicht irgendein Videoschnitt oder bereitet irgendwas vor aber in der Regel arbeiten wir dann mit Menschen und können uns dadurch auch zugehörig fühlen und das ist ein guter Schutzfaktor auch gegen Depressionen zum Beispiel dass sich nicht mich einsam fühle sondern dass ich merke ich bin zugehört und ich werde gebraucht.

00:12:34: Aus psychologischer Sicht sagen das nämlich drei Bedürfnisse, die erfüllt werden wenn man uns irgendwo freiwillig engagieren tut.

00:12:41: Das eine wäre so als Bedürfe nach wir sind kompetent und bekommen auch Anerkennung und haben das Gefühl okay ich kann etwas bewirken.

00:12:49: Dann ist ein sehr zentrales Bedürfnis auch das nach Zugehörigkeit.

00:12:54: Wenn ich mich irgendwo engagiere im Verein, in der Kirche oder in der Politik wo auch immer dann kann ich mich zugehörig gefühlen zu einer Gemeinschaft und habe eben auch das Gefühl ich werde gebraucht.

00:13:06: also man braucht mich auch damit es funktioniert.

00:13:09: Und das letzte Bedürfen was noch recht zentrales wäre das nach Autonomie Weil in der Regel entscheide ich mich freiwillig, dass ich so einen Ehrenamts- und Engagement machen möchte.

00:13:20: Und das steigt dann wiederum meine Selbstwirksamkeit.

00:13:23: Wenn ich die Vorteile höre, habe ich schon von Julia Wegmann auch wissen wollen, ob man überhaupt altruistisch sein kann.

00:13:32: Das heisst komplett selbstlos!

00:13:35: Wenn ich helfe, gewinne ich auch etwas dadurch Und deswegen finde ich es so spannend zu sehen, kann ich überhaupt altruistisch sein.

00:13:42: Also völlig losgelöst von mir selbst einfach etwas für andere machen weil ich gewinne ja dadurch selber auch etwas.

00:13:49: eben meine Bedürfnisse werden zum Beispiel erfüllt.

00:13:51: Ich bin selbstwirksam, ich bin autonom.

00:13:54: Ich habe das Gefühl, ich kann etwas weitergeben an der nachfolgenden Generationen wenn ich z.B.

00:13:58: Trainer bin oder ich kann irgendwelche Werte weiter geben.

00:14:02: Ich leite irgendwie ich weiß nicht Jugendlager Kinderlager oder und dann schwingt ja auch ganz viel mit, was meinem eigenen Selbstwert gut tut wo ich Anerkennung bekomme.

00:14:14: Also helfen sagt im Fall schon noch häufig nicht ganz selbstlos.

00:14:18: Deswegen hat es manchmal glaube ich auch so ein leicht positiv egoistischen Anteil von.

00:14:23: Ich tue mir selber damit auch etwas Gutes weil wenn ich helfe dann fühle mich selber auch gut.

00:14:28: Macht's denn überhaupt Sinn?

00:14:29: Wenn ich mich nicht mehr engagiere, wo ich mich eigentlich ein bisschen fehl am Platz fühle

00:14:34: Wenn es für mich nicht mehr stimmt, wenn ich mehr nach dem Engagement was ich hatte bin ich total erschöpft.

00:14:40: Das raubt mir Energie und ich kriege schon Kopfschmerzen oder das stresst mich schon.

00:14:44: Wenn ich dran denke dass sich das machen muss dann finde ich sollte man hinterfragen Was ist denn die Motivation?

00:14:50: Warum mache ich das denn?

00:14:51: Möchte ich das wirklich oder fühle ich mich verpflichtet?

00:14:54: Oder habe ich das Gefühl ja man muss sich engagieren oder Ich bin ein schlechter Mitbürger wenn ich mich gar nicht engagiere?

00:15:01: Also ich finde dann kommt so drauf an, was habe ich eigentlich für innere Glaubenssätze dahinter und warum mache ich das denn überhaupt?

00:15:07: Die Psychologin Julia Wegmann sagt da, man müsse sich auch gut beobachten.

00:15:11: Und beurteilen wo dass man gerade steht.

00:15:14: Das ist ja auch sehr unterschiedlich.

00:15:15: gibt mir das eher Energie oder merke ich dann hey nein doch das zieht mir auch irgendwie leider mehr ab.

00:15:21: Da gibt es vielleicht auch manchmal Konflikte in der Organisation oder wo auch immer.

00:15:26: Dann kann uns das natürlich auch Energie kosten.

00:15:28: aber so in der Regel sagt man zwei bis fünf Stunden ist für die meisten okay.

00:15:33: Und wenn es dann mehr ist, gibt's auch so ein bisschen von der Work-Live Balance, dass es zu viel werden kann.

00:15:40: Zwei bis fünf Stunden in den Wochen oder etwas anders ausgedruckt wird also zehn bis fünfzehn Prozent der freien verfügbaren Zeit.

00:15:48: Und das ist nicht einfach eine Zahl, sondern es ergibt sich aus verschiedenen Befragungen und Studien seit Julia Wegmann.

00:15:54: Wichtig finde ich immer so der Blick auch nach innen, dass man sich erst mal bewusst ist wenn ich so ne Woche hab' und dann weiß

00:16:01: z.B.,

00:16:03: weil sich nicht am Mittwochabend bin ich im Turnverein oder den ganzen Sonntag bin ich irgendwo in der Kirche engagiert Dass man schonmal ein gutes Stressmanagement hat und einen guten Überblick über seine Woche.

00:16:13: Also sehr hilfreich ist oft Einfach so ein Wochenplan, dass ich weiß wann steht was an.

00:16:18: Wie viel Zeit muss sich dafür aufwenden?

00:16:21: Wann habe ich die Zeit?

00:16:22: Manchmal ist da so ein freiwilliges Engagement mit Vorbereitungszeit verbunden.

00:16:27: Da muss ich natürlich auch die Zeit haben oder zum etwas vorbereiten.

00:16:31: Und da hat es ja einen ganzen praktischen Tipp.

00:16:33: Man kann nämlich bei so Aufgaben, die man macht mit Hilfe einer Ampel beurteilen wie es einem dabei geht.

00:16:40: Was gibt mir Energie?

00:16:41: Das wäre dann grün.

00:16:42: was raubt mir?

00:16:43: vielleicht eher Energie oder viel Energie?

00:16:45: das wäre rot und der Zwischenbereich ist orange.

00:16:48: und darauf zu achten wenn ich etwas habe was viel Energie raubst oder wie tanke ich eigentlich wieder auf?

00:16:54: Und da kann natürlich das freiwillige Engagement, das kann ein Teil sein wie ich wieder auftanken kann.

00:16:59: Also wo ich merke es ist vielleicht den Ausgleich zu dem Beruf den ich sonst ausübe.

00:17:05: Das gibt mir viel weil eben die Grundbedürfnisse oder weil sie befriedigt werden können über das Freiwillige Engagement und dann kann das auch helfen dass man so seinen Akku zum Beispiel wieder aufladen kann.

00:17:16: Die Ampel haben wir also als einfaches Toolbruche zum selber einschätzen.

00:17:20: was raucht mir Energie?

00:17:28: Perspektivewechsel.

00:17:29: Weg von den, die freiwilligen Arbeiten machen, hin zu denen, die auf freiwillige Arbeit angewiesen sind.

00:17:35: Stark aufs Ehrenamt angeweisen sind in der Schweiz alle Landes- und Freikillen.

00:17:39: Darum hat Rafael Stegmeier mit Peter Schneeberger telefoniert.

00:17:43: Er ist Präsident des Dachverbandes Freikiller und Christliche Gemeinschaften der Schweiz.

00:17:48: Der Peter Schneeeberger sagt für die Freikrillen sagen die Freiwilligen nicht einfach Helferinnen und Helfer!

00:17:55: Er bezeichnet die Ehrenamtlichen als Rückgrat der Kirchengemeinde.

00:18:00: Freicheuch erleben davon, dass wir jede mit ihrer Begabung oder jeder mit ihrer Vergabung freiwillig mitschaffen und sich so mit beteiligen.

00:18:15: Warum ist denn das gerade in den freichilen Landschaft so wichtig mit diesen Freiwilligen?

00:18:21: In den Freiköchern gibt es sehr viel Angebot, was sich über die ganzen Generationen hindstreckt.

00:18:28: Gerade im Jungschar-Kinderbereich haben wir Kindergottesdienste, am Samstag eine Autorarbeit, die sich jüngschar nennt und ganz häufig gestaltet wird von Jugendlichen, welche sich eher entlang engagieren oder auch der ganze Musik bereichen.

00:18:47: Das ganze Bereich der Familiearbeiter wird ganz häufig mit Projekten oder auch mit kontinuerlicher Mitarbeit von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gestandet.

00:19:00: Findet man denn hier genug Freiwillige?

00:19:03: Das sind wir natürlich immer auf der Suche nach Leuten, die sich eramtlich engagieren und freiwilligen Aufgaben übernehmen können.

00:19:11: Wir setzen viel dafür ein dass Leute ihre Gaben entdecken, was ihr Herz und ihr Leben gegeben hat.

00:19:20: Und sie das auch gerne für andere einsetzen.

00:19:23: Wir gehen davon aus, dass dann eine Freiküche gesungen ist wie ungefähr sechzehn Prozent von ihren Gottesdienstbesuchern irgendeinem Bereich der Freiköchen-Sache engagiert.

00:19:34: Hat man hier Zahlen, die erreicht werden oder nicht?

00:19:39: Wie war es früher?

00:19:42: Zahlen haben wir direkt, keine.

00:19:43: Wir haben eine Erhebung gemacht nach der COVID-IX Zeit, in der wir geschaut haben, wie viele Leute sich ungefähr engagiert haben für Besuche, Essenstierende und einzelne Besucher, für Krankheitsbesuche

00:19:58: usw.,

00:19:59: um zu feststellen, dass es ca.

00:20:01: eine halbe Milliarde Schweizer Franken ausgemacht hat, Sozialleistungen, die so ehrenamtliche Freicheuchen übernommen haben während der Covid-Zeit.

00:20:12: Das klingt für mich noch recht viel.

00:20:14: Ich kenne es auch von mir selber, freiwilligen Arbeiten kann mega viel Spass machen und kann ihnen auch viel geben.

00:20:20: Es kann aber auch nicht zu viel werden oder dass man merkt ich fühle mich fast unentbehrlich oder muss irgendwo beachten sein als Frechiller Schweiz dann darauf, dass Leute nicht ausbrennen dabei?

00:20:33: Das sehen wir vornehmlich auch als Aufgabe der lokalen Freikönchen weil da hat ja die allere Grössteil der freiwillige Arbeit passiert Und das ist natürlich die Aufgabe der Gemeindelleitung und der Freichöcherleitung, dass sich darauf achtet.

00:20:48: Dass es auch nicht als Kompensation für irgendeine Anerkennungssucht oder was auch immer sieht, dass sie sich möglichst viel in den Orten engagieren.

00:20:56: Darum sagen wir eben, es hat zu teuer mit dem Gaben ... Vielfalt der einzelnen Leute, die mitarbeiten werden.

00:21:05: Mit ihrer Bezügung und des Projekts, das wir sagen, schaut darauf, dass es zum Ziel, zur Vision für ihre lokale Freicheuche gehört.

00:21:14: Und auch eine Auswirkungen auf die Leute von ausserhalb der Küche.

00:21:19: Dort schauen wir sehr darauf, damit man auch Projekte bezogen kann mit Arbeiten.

00:21:23: Vielleicht auch Kurzsitzungen mit Arbeiten.

00:21:25: Es gibt sogar Küchen, die sagen ... Wir arbeiten für ein Jahr oder zwei Jahre mit.

00:21:31: Nach zwei Jahren macht man eine Auswertung, hat es funktioniert und ist gut gewesen.

00:21:35: Und er schaut, ob der Dienst weitergeht.

00:21:38: Oder wir können ihn auch ganz bewusst aufhören, weil man merkt nach dieser Zeit das Guteinander auf geht zu suchen.

00:21:43: Oder vielleicht auch die Zeit von der Pause einzulegen?

00:21:46: Was ist Ihre Vision-Punkto freiwilligen Arbeit jetzt für den Zukunft der Freicheile in der Schweiz?

00:21:52: Meine Vision ist, dass noch mehr ... Grossartige Gaben, die Gott in den Freiküchern eingelegt hat.

00:22:00: Das noch mehr gesellschaftsrelevant zum Trägen kommt.

00:22:03: Ich mache zwei Beispielen, die ich schon ansetzlich sehe.

00:22:06: In Freiköchern

00:22:07: z.B.,

00:22:08: die Schleindeckdichte wird in vielen Freikäuchern schon gemacht zusammen mit einem externen Anbieter, das für Bedürftige in einem Dorf z. B. einen Essensausgabe macht.

00:22:19: Oder der Zweite, wo ich international als grossartiges Beispiel von Ehrenamtlicher Mit Arbeiterschaft ist die ganze Aktion Weihnachtsbäckli, in der letzten Jahr hundertfünfzehntausend Bäckly gepackt worden war.

00:22:34: In der Schweiz für Länder wie Moldavia, Wittukraine und Frauen im Osten von Europa.

00:22:42: Und das sind zwei Sachen, was ich merke, dass es nicht nur intern mitgearbeitet wird, sondern auch extern für Bedürftige und Entwicklungshilfe

00:22:54: bis

00:22:55: ganz weit weg.

00:22:56: So sagt es der Präsident vom Dachverband Freie Kieler und christliche Gemeinschaft in den Schweiz, Peter Schneeberger.

00:23:02: Bei der römischen katholische und bei reformierten Landeskielen sieht es ähnlich aus.

00:23:07: Wir haben die Schweizer Bischofskonferenz kontaktiert und auch die Kommunikation von den evangelischen Reformierten Kielen.

00:23:13: Und kurz zusammengefasst... Beide betonen die Wichtigkeit der Freiwilligen.

00:23:18: In beiden Kilen zusammensägen das fast zwei Millionen Stunden Arbeitszeit, wo in diesen vielen verschiedenen Bereichen geleistet wird.

00:23:26: Die Jüngeren engagieren sich tennenziell häufiger bei Lager-Events und generell in den Jugendarbeten.

00:23:32: Aber die evangelisch reformierte Kille betont auch Golden Ages – also Menschen im Ruhestand, die sich allgemein überproportional viel einsetzen.

00:23:45: In dieser Relevantfolge über freiwillige Arbeit haben wir gehört, dass es es gibt und das nähe sieht.

00:23:51: Wenn man sich freiwillig engagiert.

00:23:53: Beide Seiten haben etwas davon.

00:23:55: Wichtig sehe ich auch, dass man sieht, dass nicht nur die älteren Generation ist, die sich engagiert hat.

00:24:01: Die Bereitschaft für freiwilligen Arbeiten sehe ich bei den jungen Grosses.

00:24:05: Das zeigt der neueste freiwilliger Monitor.

00:24:07: Am Wochenmagazin mitgeschafft haben der Raphael Stegmeier, Georg Hofmann und ich an Angela Albrecht.

00:24:14: Es gibt aber auch noch ganz andere wertvolle Inhalte, die wir von EREF-Medien zu bieten haben.

00:24:19: Also wenn du oder deine umfeldlose Arbeit einfach interessant oder sogar hilfreich findest, dann würden wir uns sehr über deine Unterstützung freuen!

00:24:27: EREV-Media lebt nämlich von Spenden.

00:24:29: Jeder Franken hilft uns, dass wir diesen und die anderen Podcasts in Zukunft noch produzieren können.

00:24:35: Spenden geht am besten über den Link in der Show Notes Die nächsten zwei Wochen gibt es keine relevanten Folgen.

00:24:41: Wir sind also wieder in drei Wochen am Start und bis dann, machen's gut und bis zum nächsten Mal!

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