Vier Jahre nach Kriegsbeginn: Geflüchtete aus der Ukraine in der Schweiz
Shownotes
Es ist nun vier Jahre her, seit der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine begonnen hat. Offizieller Beginn des andauernden Kriegs war der 24. Februar 2022. Für viele Menschen in der Ukraine bedeutete dieser Moment und auch die darauffolgenden Jahre, dass sie die Flucht ergreifen mussten.
Mehr noch: Es bedeutete auch Störung und Zerstörung von Existenzen. Lebensentwürfe und Lebensträume platzten wegen dem Krieg. Manche Fluchtwege führten in die Schweiz, teils auch auf Umwegen. Ungewissheit, Verlassen des gewohnten sozialen Umfelds, Neuanfang an einem neuen und noch fremden Ort …
Über all dies berichten uns sechs Menschen aus der Ukraine, die versuchen, in der Schweiz Fuss zu fassen. Mit allem, was dazu gehört: Ausbildung, Weiterbildung, Arbeitssuche, Wohnungssuche, Eingliederung, Integration … Sie berichten von wunderbaren Ereignissen trotz oder gerade wegen des Kriegs. Von Gottes Reden und menschlichem Handeln auch: von einem Wirken und Zusammenwirken.
Diese Folge des Podcasts «relevant – das Wochenmagazin» zeigt eine Momentaufnahme von einem Leben weg von der Heimat und in einer neuen – vielleicht nur temporären – Heimat.
Kontakt:
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Im Podcast zu hören:
- Oleksandr Šestopalov
- Olga Oblozhko
- Yevgen & Natalia Kushchiy
- Tetjana & Andri Lindya
Autor/Host und Redaktionsteam: Christina Frehner, Raffael Stegmayer, Angela Albrecht, Georg Hoffmann
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Weiterführende Links:
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Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:10: Heute mit mir Georg Hoffmann, ich führe durchs Wochenmagazin.
00:00:13: Vier Jahre durch den Krieg in der Ukraine jetzt schon nach dem Angriff von Russland und seit vier Jahren leben darum ein Haufen Ukrainerinnen und Ukraines hier auch bei uns in der Schweiz.
00:00:24: Änder Unfreiwillig!
00:00:26: Wie geht es Ihnen bei uns nach dieser längeren Zeit?
00:00:28: Und wie gehen Sie damit um?
00:00:30: dass man heute noch keine Ahnung hat, wie lange sie noch bleiben müssen.
00:00:36: Das wollten wir für diese Folge herausfinden.
00:00:38: Darum kommen mit dieser Folge Menschen zu Worten, die wegen dem Krieg geflüchtet sind und in der Schweiz mindestens temporär eine neue Heimat gefunden haben.
00:00:49: Und man muss sagen alles was man in diesem Podcast hört ist ein Moment Aufnahmen.
00:00:54: Ein Niveau von einer Dankbarkeit prägt ist für die Gastfreundschaft in der Schweiz, aber auch davon, dass die Verbindung zum Heimatland Ukraine immer noch stark ist.
00:01:06: Es gibt einmal so den Eindruck, dass eine Integrationswillen und Möglichkeiten dafür da sind, diese Menschen leben ein Leben hier im Versehen auszulandern und sie mit Herzushelle häufig aber doch nach Hause eben in der alten Heimat.
00:01:26: Tolga Obloshko ist so jemand, bis zur russischen Invasion mit ihren drei Mädchen und ihrem Mann, Zloviansk, gelebt.
00:01:36: Eine mittelgrosse Stadt im Dombas also im Osten der Ukraine.
00:01:40: Heute lebt sie hier in Schweiz.
00:01:43: Rafael Stegmeier konnte mit ihr reden können und sie als allererst gefragt wie sie denn zumal den fähigste Februar zwanzig zweizwanzigerlebt hat.
00:01:52: Der Morgen, wo Russland die Ukraine überfallen hat Olga Obloschko ist dort sehr früh wach geworden, weil die Sirene kühlt und sie geweckt haben.
00:02:02: Das war einfach so plötzlich!
00:02:04: Das war vier Uhr morgen und ja wir waren erschrocken und ja, wir mussten etwas schnell nachdenken.
00:02:13: was müssen wir genau machen?
00:02:15: zuerst dann haben wir erfahren dass den Krieg angefangen hat und für uns das war einfach unglaublich Und so schrecklich, weil ... Was kann schrecklicher passieren als Krieg?
00:02:33: Ja.
00:02:33: Was kann Schreckliches passiert als Kriege, fragt sie und ... Gleich ist es ihr in diesem Jahr gerade besonders schwer gewesen.
00:02:44: Im Januar ist mein Vater gestorben und dann im Februar hat der Krieg angefangen.
00:02:51: Wir waren eine große Familie, mein Mann war mit mir.
00:02:55: Aber als wir nach der Schweiz gekommen sind, mein Mann wurde einfach uns verlassen und er sagte, ich will nicht eine Familie haben.
00:03:05: Ich will separat schon wohnen.
00:03:07: Er ging nach Österreich.
00:03:09: Und dann im Juni habe ich erfahren, dass meine kleine Tochter Schwierigkeiten mit den Nieren eine
00:03:18: Krankheit hat.
00:03:19: Das Töchterli musste schnell in der Schweiz operiert werden.
00:03:22: Heute geht es ihnen zum Glück wieder gut!
00:03:26: Also, wir haben rausgehört.
00:03:27: Sie ist gerade nach Kriegsanfang in die Schweiz geflüchtet.
00:03:31: Das war schwierig.
00:03:32: Sie war im gestopfen voller Zug.
00:03:35: Sie nahm während dieser Reise mehrere Kilo ab wegen dem Stress.
00:03:40: Aber da sie in der Schweiz angekommen sind, konnten sie
00:03:45: sich dann sicher fühlen
00:03:52: können.".
00:03:54: Wir waren wirklich bei Sicherheit und können einfach ausruhen, gut fühlen, wohlfühlen uns.
00:04:07: Das erste Augenblick war so.
00:04:10: Natürlich war es trotzdem nicht einfach.
00:04:13: Die Olga Obloschko kamen nicht grundlos
00:04:18: in die Schweiz.
00:04:44: Ja, ich fühle mich in der
00:04:46: Schweiz
00:04:47: gut.
00:04:47: Aber ja wirklich!
00:04:49: Ich fühle das ein bisschen noch
00:04:51: fremd.
00:04:52: Was du auch geholfen hattest, war jemanden, die sich einfach um sie kümmert hat?
00:04:57: Mittlerweile sind die beiden Freundinnen...
00:04:59: Ich habe mit einer Frau einfach kennengelernt und sie hat mir wirklich sehr geholfend.
00:05:08: Sie ist in der Schweizer Geborene.
00:05:11: Als mir war es schwierig, sie war mit mir oder als wir waren gut.
00:05:15: Sie war auch mit mir und wirklich der Gott hat auch geholfen und hilft immer noch.
00:05:21: Wo Olga Obloschko neu hier ankam, konnte sie kein Wort Deutsch haben.
00:05:26: Mittlerweile hört man sich das schon recht gut.
00:05:30: Und sie sucht jetzt Arbeit in den Pflege.
00:05:32: In Ukraine hat sie nämlich auch in den Pflag geschaffen.
00:05:35: Ich habe meine Diplome dabei, ich habe alle Zeugnisse dabei aber ... Ja, das ist wirklich eine Herausforderung für mich in der Schweiz.
00:05:45: Das braucht viele Zeit meine Diplomene erkennen.
00:05:49: Ich muss mit Rotkreuz arbeiten und die Diplome anerkennen
00:05:55: lassen
00:05:56: aber das dauert schon zu viel Zeit und
00:06:00: ich
00:06:00: warte immer noch auf meine Anerkennung.
00:06:04: Wir hören schon ein gewisse Enttäuschung raus.
00:06:07: Olga Bloschko hat Deutsch gelernt, alle Dokumente und Diplome übersetzt.
00:06:12: Jetzt braucht sie noch eine Arbeitsbestätigung, dass sie damals in der Ukraine wirklich in den Pflege geschaffen haben.
00:06:18: Ich bin bereit schon lange Zeit zu arbeiten.
00:06:21: Schon früher wollte ich schon arbeiten.
00:06:23: Ich habe einen Praktikum im Altersheim für Monaten gemacht.
00:06:29: Und dann warte ich immer noch.
00:06:33: Sie würde sehr gerne arbeiten auch hier in der Schweiz, um ein Leben aufzubauen
00:06:37: können.
00:06:37: Meine älteste Tochter hat schon eine Lehrstelle da bekommen in der Schweiz.
00:06:43: Und sicher, ich will auch eine Arbeit haben!
00:06:46: Ich will mich gut integrieren in der Schweiz wenn das möglich ist.
00:06:51: Ja, ich wollte da bleiben in der schweiz.
00:06:54: ich will dass meine Kinder auch fühlen sich wohl da und einen Schritt für Zukunft auch da haben.
00:07:03: Ich will einfach ihnen eine gute Zukunft geben In der Sicherheit in Ruhe ohne Krieg, ohne Bomben, dass sie in der Nacht könnten einfach gut schlafen.
00:07:15: Weil ob und wann Sie wieder zurück in die Ukraine können ist halt ungewiss?
00:07:21: Ich würde gerne den Krieg wirklich aufgehört, aber ich weiss nicht wirklich... Wie kann ich sagen?
00:07:32: Meine eine Bekannte sagte, wir sind im Zug eingestiegen und wissen nicht wann unsere Haltestelle wird.
00:07:41: Tolga Obloschko weiss also nicht wie das für sie weitergeht.
00:07:45: Also probiert es jetzt die Beste aus der Situation zu machen hier in der Schweiz!
00:07:57: Einer, die sich auch hier in der Schweiz einrichtet ist Alexander Shestopalov.
00:08:02: Er ist Priester bei der ukrainischen Ortodoxe Kille hier in den Schweiz aber ehrenamtlich.
00:08:09: Dazu
00:08:10: darf Bernd einen christkatholischen Kille brauchen und mit seiner Arbeit ist er vor allem für die ukrainische Community eine Stütze.
00:08:20: im Telefongespräch ist wegen der Sprachbarriere nicht ganz einfach gewesen, darum erzählt Raphael Steckmeyer vieles davon in Form von einem Gedankenprotokoll.
00:08:31: Alexander Shestopalov sein ursprünglicher Beruf ist Beleuchtungdesigner und bei ihm ist es wie bei Olga Obloschko.
00:08:39: Er würde gerne in diesem Beruf arbeiten, kann aber nicht auch wegen Sprachparrieren.
00:08:44: Darum arbeitet er jetzt in der Reinigung.
00:08:47: Sein Engagement als ukranischer Ordoxepriester, ehrenamtlich.
00:08:51: Das ist mir sehr wichtig.
00:08:52: Nach der Arbeit in Besuch meinen Glauben Leute
00:08:57: und kranken
00:08:59: und Skandal auch.
00:09:04: Und Gebäude und Bärdigung auch.
00:09:08: Also er ist für die Menschen hier, macht Zählsorg, besucht sie.
00:09:12: Er hat auch ein kurzes Thema Kunsttherapie antönt wo sie anscheinend organisieren.
00:09:17: Und unter das alles gibt die ukrainische Orthodox-Kille auch religiöses Stückchen Heimat hier in der Schweiz.
00:09:24: Dafür gibt es manchmal Spenden von den Leuten, aber einen Lohn käme er als Priester nicht über wenn ich ihn richtig verstanden habe.
00:09:31: Als Priester ist er nahe daran an der Bedürfnis der Leute.
00:09:35: Er sagt, dass es schon viele, die sich gestresst fühlen, nervös hat er gesagt und von psychischen Traumaten hat er geredet.
00:09:43: Sondern die älteren Leute können sich auch nicht so einfach an das neue Leben gewöhnen, so auf die Schnelle.
00:09:49: Bei den jungen Leuten sagt es leichter.
00:09:52: Auch seine eigenen drei Töchter haben jetzt einfacher beim Integrieren und sie haben auch Deutsch viel einfacher gelernt als er selber.
00:10:08: Ich spüre aber außen, dass es für ihn nicht immer einfach hier ist.
00:10:12: Er wünscht sich sehr, dass er sein Geld mit seinem Beruf als Beleuchtigdesigner verdienen kann.
00:10:18: Und wir Schweizer sagen schon auch ein anderes Völkchen als die Ukrainer.
00:10:32: Die
00:10:38: Hilfe der staatlichen Seite von den Karitas, der Schweizer Landeskille und so weiter erwähnt er aber mehrmals im Interview als sehr positiv.
00:10:46: Ich vermitere Kirche mit unseren Kirchen.
00:10:51: Sehr
00:10:52: freundlich, freundliche und Kirchamuria auch
00:10:59: Hilfe.
00:10:59: Also verschiedene Kirchen unterstützen ihn auf verschiedene Arten?
00:11:03: So nimmt er für die vertriebenen Ukrainerinnen und Ukraine seine Aufgabe als ukrainisch-orthodoxer Priester wahr.
00:11:09: Generell bleibt mir von diesem gesprächten Eindruck, dass es nicht einfach ist, sich hier zurechtzufinden, dass aber der Wille da ist!
00:11:16: Und gleichzeitig gibt's auch wie viele nicht traur über den Verlust von geliebten Menschen und Orte... ...und sehen sie nach Heimat.
00:11:30: In aller Brutalität von so Kriegsgeschichten und Tragödie im Zusammenhang mit Flucht Wo ich übrigens auch von meiner eigenen Familie kenne, gibt es doch immer wieder Erstaunlichse und Wunderbares.
00:11:44: Trotz allen Umständen ist mir wieder in Sinn gekommen, wo ich jetzt so die Geschichten dieser Menschen gehört habe aus der Ukraine, die in diesem Podcast zu Wort kommen.
00:11:53: Auffallend ist
00:11:54: v.a.,
00:11:54: dass beim Einleben in Schweiz bei Ihnen allen das doch einen grossen Unterschied macht wie Schweizerinnen und Schweizer für sie da sind.
00:12:02: So ist das auch in der nächsten Geschichte, die Angela Albrecht für Relevante hat innegeholt.
00:12:07: Tatjana Linscha hat mit ihrer Familie in Kiew gelebt.
00:12:10: Vor dem Krieg war und ihre Familie einen Eindruck von Gott bekommen, dass sie an einem anderen Ort in den Ukraine ein Haus vorbereiten wird – das mit allen Lebensnotwendigen Sachen.
00:12:20: Zusätzlich haben sie eine Tonne Düssel an diesem Ort transportiert.
00:12:24: Wo der Krieg dann ausbrochen ist, sind Sie mit der ganzen Familie in das Haus gezogen?
00:12:29: Als die Krieg schon beginnt, die Leute mussten evakuieren Und dieser Diesel war später sehr notwendig für die Evakuierung von Menschen aus Giv.
00:12:41: Da Busse mit Menschen durch genau diese Dorf führte, weil andere Hauptstraße zerstört waren und auf Tankstelle war schon kein Diesel, weil diesen war ganz wichtig für die Militärin.
00:12:56: Für die normalen Menschen darf man nicht schon
00:12:58: tanken.".
00:12:59: So hat Manche auf der Flucht Dort konnten wir danken, wo sonst alle Tankstellen leer waren.
00:13:05: Und dann bekam Tetyana Linca ihre Mutter ein wichtiges Telefon.
00:13:09: Eine Frau hat gesagt, also wir laden eurer Familie ein weil wir haben zu euren Familien eine Wohnung vorbereitet in der Schweiz.
00:13:19: Das war eine Person aus der Ukraine sie war eine Sozialmitarbeiterin und als wir in der schweiz kam zeigt uns die Kirche ins Romanshorn, das sind der Schweiz eine Haus in dem wir bis heute leben.
00:13:33: Als wir am ersten Tag mit dem Hausbesitzer Ciggetrunken haben also wir kennen uns nicht hat er uns eine Geschichte erzählt.
00:13:44: Er sagte dass ihn diesem Haus mehr als zwei Jahre lang niemand gewohnt hatte und das Gott ihm gesagt hat.
00:13:52: er sollte dieses Haus vorbereiten.
00:13:56: Er hat ab sofort für diese Wohnung vorbereitet, etwas bisschen renovieren.
00:14:02: Obwohl er uns zuvor überhaupt nicht kannte, hat Gott für ihn und für uns einen gleichen Weg gegeben.
00:14:11: Für Tetsyana Linja war es eine Bestätigung, dass sie hier am richtigen Ort sind.
00:14:16: Und doch ist der Anfang in der Schweiz nicht nur einfach gewesen.
00:14:20: In den Ukrainen haben Sie ein Missionswerk gehabt, das viel humanitäre Hilfe im ganzen Land geleistet hat.
00:14:26: Von der Schweiz aus konnten sie das nicht mehr machen.
00:14:29: Hier haben sie auch niemanden gekannt und auch die Sprache nicht können.
00:14:32: Aber später hat Gott für uns eine bekannte neue Freundin geschickt, und wir haben uns mit vielen Missionen kennengelernt.
00:14:43: Es gibt eine Mission Lichtenmosten und andere im Wintertour.
00:14:47: Und später begann es für diese Mission geholfen etwas zu sortieren, Lkw auch zu laden und nach ganz verschiedenen Landgeschichten in der Ukraine, Rumania, Moldova.
00:15:01: Das hat für uns viel Glück beginnt.
00:15:04: Es war genau unser Leben, das wir in unserem Heimatland gemacht
00:15:09: haben.".
00:15:09: Teciana Lincia ist glücklich darüber, dass sie auch hier eine Arbeit machen können, die sie anderen gut tun kann.
00:15:15: Auch ihre lieben Brüder Andri Lincia hat aus Herzen bekommen Ausbildung zu machen, die er anderen helfen
00:15:21: kann.
00:15:21: Ich mache gerade Praktikum ab April als Wagen Also fach man Gesundheit und schaue ich als Ziel dann, als Rettungssanitäter auch werden.
00:15:29: Und also ich hatte eigentlich nichts mit Rettungssanitätern zu tun und gar nicht mit Medizin.
00:15:34: das war einfach meine da eine, ich sag mal so eine neue Idee.
00:15:39: Ich habe es ja gesehen weil alle meinen Freunden dort sind und ich hab gedacht ich muss jetzt auch etwas machen.
00:15:44: darum habe ich gedacht dass ich vielleicht mir einen Beruf suchen wollte Also eigentlich Menschen helfen kann, also nicht nur in der Ukraine auch überall und besonders in der Ukraine.
00:15:57: Am liebsten würde Andriy Linscha wieder zurückgehen wenn der Krieg vorbei ist.
00:16:00: Im Gefall ist es eigentlich schon auch in der Schweiz aber die Ukraine ist für ihn halt einfach die Heimat und dort hat er auch seine Freunde.
00:16:07: Obwohl Tetyana Linschah immer wieder heimehat möchte sie in der schweiz bleiben Aber unabhängig vom Land ist es ihr grösste Wunsch dass sie dort ist wo Gott sich abbrauchen Weil sie einfach auch gesehen habe, wie Gott sie bis jetzt versorgt hat.
00:16:21: Das war das ganze Leben obwohl wir in der Ukraine waren oder da.
00:16:25: Gott schickt uns eine gute Menschen die uns helfen.
00:16:31: Beispiel das ist in einem Gemeinde Sozialmitarbeiterinnen und Präsidenten von Gemeinden hilft uns.
00:16:39: Außerdem haben wir einige Leute aus einer Mission Und Sie helfen uns immer und sie unterstützen uns.
00:16:47: Obwohl es schwierig ist, schickt Gott uns eine Hilfe durch einige Leute oder eine
00:16:54: Situation.".
00:17:01: Was so Geschichten von Krieg auf Luft auch immer wieder zeigen, da müssen wortwörtlich Existenzen neu aufgebaut werden.
00:17:09: Die alten Sprache kaputt – am neuen Ort muss man neu anfangen!
00:17:14: Dazu ein weiteres Beispiel, das Angela Albrecht besprechen
00:17:19: konnte.
00:17:19: Natalia und Jefken Kurschi sind vor vier Jahren aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet.
00:17:24: Sie lebten an den Grenzen zu Russland und wurden ihre Heimatorten besetzt.
00:17:29: Eigentlich war ihr Ziel nicht von Anfang an die Schweiz.
00:17:32: Also eigentlich gab es gar kein Ziel.
00:17:34: Sie wussten nur, sie müssen weg.
00:17:37: Und so ging sie mit zwei Gepäckstücke los.
00:17:40: Wir haben keinen Plan.
00:17:44: weil wir ohne Internet,
00:17:48: ohne Strom,
00:17:49: ohne Wasser, ohne etwas waren.
00:17:52: Wir haben manchmal falsche Nachrichten bekommen.
00:17:56: Wir könnten nicht verstanden was es eigentlich passiert.
00:18:01: Wir sagen damals, wir müssen irgendwo einfach Fluchten fahren und dort entscheiden, was wir dann machen müssen.
00:18:15: Wir mussten durch Russland fahren, weil andere Seiten durch Ukraine gesperrt
00:18:24: waren.".
00:18:24: Sie sind durch verschiedene Länder gereist bis sie schliesslich in die Schweiz gekommen sind – weil ihnen das ein Kollegen empfohlen hat.
00:18:30: Über drei Monate hat man sich verschiedene Unterkünfte in der Schweiz platziert.
00:18:35: Sie haben sich in dieser Zeit noch nicht so viele Gedanken gemacht wie ihr Leben hier aussehen
00:18:40: wird.
00:18:41: Uns nicht so viel gewünscht.
00:18:44: Einfach Sicherheit, Schlaf, Essen... Für uns war Sicherheit als Priorität ein Geschenk.
00:18:55: Sehen wir das, diese drei Monate war wirklich ohne Gedanken.
00:19:00: Einfach wie Kinder.
00:19:04: Wir waren hilflos.
00:19:05: Wir verstehen nicht diesen Sprachen.
00:19:08: Wir haben nicht verstanden.
00:19:10: Wir könnten die Struktur auch nicht verständen.
00:19:16: Wie läuft alles und so weiter?
00:19:19: Ihres Ziels war es, eine Wohnung zu finden und einen Deutschkurs zu machen Und dann haben sie auch noch Arbeit gesucht.
00:19:26: Die Effekt.
00:19:26: Kurschi war in der Ukrainer Geschäftsleiter einer Filiale.
00:19:29: Jetzt in der Schweiz macht ihm die Jobsuche aber zu schaffen.
00:19:32: Ich habe bemerkt, dass wir immer Papier
00:19:35: brauchen.
00:19:36: Diplom ... Ich arbeite
00:19:37: anfangs
00:19:38: aus dem Hauswart.
00:19:39: Meine Pastor
00:19:40: empfehlen
00:19:41: mir eine andere Unternehmen, ich arbeite im Hauswarten.
00:19:45: Mir gefallen diese Arbeit sehr viel.
00:19:47: Aber diese Arbeit war nur abruf.
00:19:50: Ja, nur Abruf.
00:19:51: Zum Beispiel
00:19:52: ein Monat, wir arbeiten eine Hundertstunde, zweiten Monat eine Hunderzwanzig, dritte Monat zwanzig Stunden, vierte Monate zehn Stunden ja?
00:20:01: Ich habe Abschluss
00:20:02: gemacht diese Hauswarkurschung
00:20:04: Monate.
00:20:05: ich habe studiert
00:20:07: ja
00:20:08: ich habe abschluss gemacht
00:20:10: Zweite Dezember
00:20:12: ab zweiter Dezembe bis
00:20:13: heute.
00:20:14: ich habe geschickt
00:20:15: eine hunderte
00:20:16: Bewerbung Immer absagen.
00:20:19: Wieso immer brauchen, leer
00:20:21: stellen?
00:20:22: Ich bin Elektroingenieur und habe
00:20:25: Abschluss
00:20:25: gemacht in der Universität in die Ukraine für fünf Jahre gestodiert.
00:20:29: Die Heime haben ein Haus selbst gebaut durch Al Möbel.
00:20:31: In der Schweiz ist es schwierig, dass er seine handwerkliche Fähigkeiten auch beruflich benötigen kann.
00:20:36: Natalia Kosti hat aber mittlerweile eine Stell- als Klassassistätung gefunden.
00:20:41: Aber sie hatte aber zuerst viele Hürden bevor sein Berufsleben eingestiegen konnte.
00:20:46: Beide haben aber schon immer versucht, dass sie das Beste aus der Situation machen können.
00:20:50: Wir sind
00:20:51: immer
00:20:52: positiv weil wir nicht so viel brauchen um glücklich zu sein.
00:20:59: zum Beispiel früher unsere Wunsch waren so ein gutes oder ein teures Auto kaufen oder etwas Gutes kaufen, etwas Teures kaufen.
00:21:15: Wir denken, nein!
00:21:19: Einfach weniger konsumieren.
00:21:23: Wir kaufen einfach etwas was wir wirklich brauchen.
00:21:27: und wie helfen?
00:21:29: Liebe unserer Eltern oder unsere Freunde?
00:21:33: Und das bringt
00:21:34: uns
00:21:34: mehr Freude als etwas für sich kaufen oder konsumiert.
00:21:41: Wir können nicht einfach aufgeben.
00:21:45: Wir suchen immer etwas Positives.
00:21:48: Es sind die kleinen Sachen, die Natalia und Jefke Kouschi durch den Krieg gelernt haben zu schützen.
00:21:53: Und es gefällt ihnen auch sehr in der Schweiz.
00:21:56: Ich möchte ehrlich sein wir haben schon hier in der Schweizer Gewöhne zu leben.
00:22:05: zum Beispiel unser Sohn ist wirklich
00:22:09: da.
00:22:10: Er geht an Schule, er hat viele Freunde.
00:22:13: Er spricht Schweizerdeutsch, Vliessend.
00:22:16: Wir können manchmal nicht gut verstehen.
00:22:19: Er spricht immer über Lehre und Erfolg für unseren Sohn ist auch ein Anker für
00:22:27: uns.".
00:22:28: Einerseits fühlen sie sich wohl in der Schweiz, andererseits ist auch die Krieg immer noch sehr präsent ihrem Heim zu Ort – und darum ist es für Sie sowieso keine Option zum zurückgehen.
00:22:37: Auch jetzt nur vier Jahre nach ihrer Flucht!
00:22:40: Wir gehören also für Ukrainerinnen und Ukraine, die jetzt hier in der Schweiz leben.
00:22:45: Es ist in vielen Fällen so, dass ihr zuerst geplant Kurzaufenthalt bei uns zum längeren Aufenthalt geworden wurde wegen dem Krieg mit Russland.
00:22:57: Die Menschen, die sich heute Zeit genommen haben um mit uns über ihre Leben sprechen, haben sich alle gut eingefunden in das Leben ihrer Schweiz und wir waren überrascht wie sehr sie trotz allem Abends leben hier im Exil Schätzen.
00:23:11: Und doch, wenn sie könnten, würden wahrscheinlich einige von ihnen schnell Koffer wieder packen und zurück in die Heimat.
00:23:19: Obwohl sie dankbar sind für die Gast-Friendschaft hier in der Schweiz.
00:23:23: Mir ist vorrelevant, dass das Wochenmagazin melden wir uns in einer Woche wieder!
00:23:29: Es gibt aber noch andere wertvolle Inhalte, die wir von Erefmedien bieten haben.
00:23:33: Also wenn du oder dein Umfeld unsere Arbeit interessant und hilfreich finden würdest du uns sehr über die Unterstützung freuen.
00:23:41: Eref-Medien leben nämlich von Spenden und jeder Franken hilft, dass wir diesen und anderen Podcasts eure Zukunft nach euch spenden können.
00:23:50: Geht am besten über einen Link, den wir in die Show Notes zu diesem Podcast einfügen.
00:23:55: Am Wochenmagazin mitgearbeitet haben Der Raphael Stegmeier, Christina Frenner und Angela Albrecht.
00:24:01: Ich bin Georg Hoffmann.
00:24:02: Haben eine gute Woche!
00:24:03: Bis zum nächsten Mal.
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