Sportseelsorge – mentale Unterstützung im Leistungssport
Shownotes
Die Olympischen Winterspiele 2026 begeistern Menschen auf der ganzen Welt. Tausende fiebern vor Ort mit, Millionen verfolgen die Wettkämpfe am Fernsehen. Für viele Sportlerinnen und Sportler ist die Teilnahme ein grosser Traum.
Neben der körperlichen Beanspruchung durch Höchstleistung bringen solche grossen Sportanlässe auch eine grosse mentale Belastung mit sich. Leistungsdruck, hohe Erwartungen und die Angst vor dem Scheitern begleiten viele Athletinnen und Athleten.
Weniger bekannt, aber gerade deshalb wichtig ist die Sportseelsorge. Auch an Olympischen Spielen sind Sportseelsorgerinnen und Sportseelsorger präsent. Sie bieten Athletinnen und Athleten Unterstützung in herausfordernden Momenten und einen geschützten Raum für Gespräche.
In diesem Podcast schauen wir genauer hin, welche Rolle die Sportseelsorge bei den Olympischen Winterspielen spielt und was ihre Aufgaben sind. Und wir hören von Sportlerinnen und Sportlern, wie sie mit mentalem Druck umgehen.
Kontakt: Hast du selber auch Leistungsdruck erlebt? Verfolgst du die Olympischen Winterspiele? Was sind deine konstruktiven Ideen zu diesem Thema?
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Im Podcast zu hören:
• Jörg Walcher, ehemaliger Snowboard-Profi, Gründer der Non-Profit-Organisation «Beyond Gold» und Sportseelsorger • Sandrine Ray, Sportseelsorgerin bei «Athletes in Action» • Heinz Inniger, ehemaliger Snowboard-Profi, 4-facher Worldcup-Sieger • Mathias Inniger, Schweizer Meister im Langlauf
Autor/Host und Redaktionsteam: Georg Hoffmann, Raffael Stegmayer, Maleen Kreibich, Angela Albrecht
Links:
- https://www.beyond-gold.org/de/ueber-uns
- Instagram @beyondgoldchaplaincy
- https://athletes.ch/
- https://www.olympics.com/de/milano-cortina-2026
Transkript anzeigen
00:00:03:
00:00:05: Heute mit mir Angela Albrecht.
00:00:11: Die olympischen Winterspiele haben jetzt offiziell gestartet.
00:00:14: Hundertsechzehn Weckkämpfe finden in ganz Norditalien statt.
00:00:19: Tausende Zuschauer und ich vor Ort oder vor dem Fernsehen fieberen mit den Sportlerinnen und Sportlern mit.
00:00:25: Die Olympischen Spiele sind ein Traum für viele Athletinnen und Athleten, wenn sie den Weg in Profisport einschlünden.
00:00:32: Aber so grosse Anlässe sind nicht nur körperlich anspruchsvoll, sondern auch mental.
00:00:37: Leistungsdruck, höchere Erwartungen von außen, aber vielleicht auch was ich selber.
00:00:42: Perfektionismus oder die Angst vor dem Versagen können Themen sein, die Sportlerinnen und Sportler damit konfrontiert werden.
00:00:50: Wir hören nicht so viel davon.
00:00:51: Aber gerade bei den Olympischen Spielen sind wegen dem auch Sportseelsorgende präsent.
00:00:57: In diesem Podcast wollen wir den Sportseelsorgern genauer auf die Spur gehen.
00:01:02: Was ist eigentlich Ihre Aufgabe bei den Olympischen Winterspielen?
00:01:05: Und inwiefern sind Sie Teil des Mental Training?
00:01:07: Was bedeutet ein Gebetsstedt im Olympischen Dorf?
00:01:11: Wir gehören aber auch Profisportlerinnen und Sportler, die über ihre eigenen Erfahrungen mit mentalem Druck reden und wie sie damit umgehen.
00:01:23: Jürgen Wolcher kennt das Sportleben aus eigener Erfahrung.
00:01:26: Er war Snowboard-Profi und arbeitet mittlerweile seit vielen Jahren mit seiner Non-Profit-Organisation Beyond Gold als Sports to Plane.
00:01:36: Er begleitet Athleten und Athletinnen als Sport-CL-Sorger an Weltmeisterschaften, Olympischen Spielen, aber auch zwischen diesen Veranstaltungen.
00:01:45: Er ist gerade in Italien bei den Athletinnen und Athleten und der Rafael Stegmeyer hat schon am Ziesting mit ihm telefoniert.
00:01:52: Und vor ihm will er wissen, wie es so die Stimmigkeiten ist.
00:01:55: Großanlässen.
00:01:57: speziell ist viel Druck da.
00:01:59: Also Erwartungsdruck.
00:02:00: Jeder prägt halt so seinen kleinen oder größeren Rucksack damit her.
00:02:05: Und in uns, wenn Team andachten, wir nennen das eine Performance-Free Zone, eine leistungsfreie Zone, wo es einmal um den Menschen hinter dem Athleten geht.
00:02:14: und diese Andachten, diese Chapel Services sind so dreißig Minuten, fünf und vierzig Minuten oder sechzig Minuten mit Live Music, Live Worship, das ist wirklich auch eine Zeit, wo... Sie dann auch Sorgen abgeben können.
00:02:29: Da gibt es dann einen kleinen Input aus der Wintersportbibel oder ein persönliches Lebensberichte und dann eine Zeit, wo sie auch die Möglichkeit haben, eben diesen Rucksack abzugeben.
00:02:42: In der Bibel lesen wir, demütigt euch unter die mächtige Hand Gottes, indem ihr all eure Sorgen auf Gott werft.
00:02:49: Und da machen die Athleten immer sehr, sehr gern mit.
00:02:53: Da gibt es auch eine ganz praktischen Teil, wo sie da selber aktiv werden, Sachen ablegen, wo wir da unsere, so ein kleines Ritual haben, wo die Athleten immer mega, mega gern mitmachen.
00:03:06: Und so sind, ja, ich sage jetzt einmal, wie es jetzt an der WM war jetzt in Saalbach, bis zu dreißig Leute vom Team dabei, nebst den Athleten eben auch die Trainer.
00:03:17: Teamarzt und Teambetreuer und genau, und wo sie dann einfach sehen, okay, das ist jetzt eine Zeit, wo sie es erleben dürfen, wo er sehr friedlich ist, wo sie sehr, sehr, sehr viel mitnehmen können, aber auch sehr viel dort lassen können.
00:03:32: Und von dem her müssen wir jetzt die Athleten und Trainer fragen, weil da kriegen wir dann ja die im Hintergrund oder im Nachhinein dann die Feedbacks.
00:03:41: was ihnen das gebracht hat.
00:03:43: Und das ist immer sehr schön.
00:03:45: Darum dürfen wir auch jetzt wieder da sein auf allen Fragen von den Trainern.
00:03:50: Du sagst jetzt auf Anfrage der Trainer.
00:03:53: Wie muss ich mir das vorstellen?
00:03:54: Sind Sie immer Trainer, Athleten, Teams, auf euch zu kommen oder auch mal proaktiv von eurer Seite?
00:04:01: Also es ist schon in erster Linie aus den langen, lehrigen Beziehungen, wo dann die Trainer, also sie müssen natürlich wissen, dass wir da sind.
00:04:10: Und wenn sie das wissen, dann kommt von Ihnen, du, Jörg, wir machen, wir hätten Zeit jetzt, ich sage jetzt auch Mittwoch, vierzehn Uhr bis vierzehn, dreißig.
00:04:20: Wir haben da einen Raum.
00:04:21: Da können wir das wieder machen wie an der Weltmeisterschaft und dann komme ich mit meinem Team und bereiten das vor und so machen wir das.
00:04:29: Also Sie müssen natürlich schon wissen, dass es uns gibt oder dass wir vor Ort sind, aber der Ruf kommt dann eben vom Team, die Teamchefs auch untereinander, die dann schauen, welche Zeiten dann ideal sind.
00:04:43: Und so wird das gemacht, aber auch mit Athleten und Athletinnen, wo schon eine langjährige Beziehung oft da ist und die das schon gewöhnt sind, dass wir an großen Anlässen dabei sind.
00:04:55: Was hat denn der Glaube für einen Einfluss auf die Leistung?
00:05:00: Ja, das ist sehr, sehr interessant.
00:05:02: Also man dürfte es jetzt gar nicht unterschätzen, dass das doch einen Einfluss hat.
00:05:07: Natürlich sagen wir jetzt nicht, wir beten jetzt für den Erfolg.
00:05:12: Die Komponente, und das sieht man auch nicht von den Athleten, die haben meist im Gebet anliegen, dass sie wieder gesund ins Ziel kommen, dass ihre beste Leistung abrufen können.
00:05:26: Aber der Grundtenor ist wirklich von den Athleten, dass sie dann auf ein richtiger Zeit haben, wo sie runterfahren, wo sie einfach mal zur Ruhe kommen können.
00:05:38: Und interessanterweise, da gibt es im internationalen Studien, dass der Glaube eben sehr wohl eine positive Wirkung auf den Athleten hat, vor allem wenn es jetzt darum geht.
00:05:49: der Wert des Athleten, die Identität.
00:05:52: Wenn du jetzt als Athlet nur an deiner Leistung gemessen wirst und die Leistung noch mal nicht da ist, dann ist dein Wert auch weg.
00:06:01: Aber wenn jetzt Athleten natürlich auch, sag ich jetzt mal so, eine Glaubensbeziehung leben, wo sie diese bedingungslose Liebe persönlich erfahren, dann merken sie auf einmal, ja, ich bin bedingungslos geliebt, noch mehr Wort, ganz unabhängig vom Outcome, vom Resultat.
00:06:22: Und aus dieser Beziehung heraus, ich sage, das ist wie ein anderes Level.
00:06:27: Da machst du das dann, das Talent, das gottgegebene Talent, das was du bekommen hast, setzt du dann ein, nicht mehr nur um deinen Namen groß zu machen, sondern du weißt, du machst es aus Dankbarkeit, du trainierst genauso hart, wenn nicht noch härter, auch wie deine Kollegen.
00:06:43: Aber in Situationen wie grosse Wettkämpfe, gefällt ein grosser Druck von den Schultern?
00:06:49: Ist das Leistungsdenken oder das Thema Selbstwert etwas, das bei Sportler oder Leistungssportler vielleicht ein bisschen mehr schwierig sein könnte als in der breiten Bevölkerung?
00:07:03: Also ich glaube, jeder hat irgendwo oder viele haben natürlich auch Leistungsdenken in der breiten Bevölkerung, aber im Spitzensport geht es eben um die Leistung.
00:07:13: Es geht um Gold, Silber und Bronze an Olympia, der vierte Platz ist schon nichts mehr wert.
00:07:19: und von dem her ist natürlich die Leistung des Non-Plus-Ultra und gerade aber diese Balance zu finden zwischen alles zu geben für die Leistung, aber weniger, sein gewissen Druck ist immer gut.
00:07:34: Du brauchst die richtige Spannung, aber wenn das zu viel ist, dann kannst du oft die Leistung auch nicht abrufen.
00:07:41: Aber es ist nur noch mal so, es werden halt meist nur drei am Podium stehen, wenn sie nicht gerade Ex-Eco-Zeit am dritten Platz haben und von dem her, genau, es wird nur drei geben und dann von dem her ist natürlich sehr viele, die natürlich auch mit Enttäuschungen auch im Nachhinein dann kämpfen.
00:08:02: Was ist das, wo ein Athlet oder Athletin psychisch aber auch leistungsmäßig abbezieht?
00:08:10: Also ganz viel spielt eine Rolle, die Atmosphäre auch intim.
00:08:16: Die Situation Wie wird mit den Athleten umgegangen?
00:08:22: Ist das ein Wertschätzen des Verhalten?
00:08:27: Welche Vibes sind auch im Team drinnen, wenn da auch schlechte Stimmung ist oder wenn gewisse Sachen hinterm Rücken laufen?
00:08:34: Das ist immer sehr negativ.
00:08:38: Und von dem her ist es wichtig, dass eine gute Kultur drinnen, in ein Team drinnen ist, ein Wertschätzende.
00:08:46: Und wo sie einfach wirklich aufblühen können.
00:08:49: Wichtig sind natürlich auch familiärer Hintergrund und ein gutes Familienbackup, was sicher auch sehr, sehr wichtig ist.
00:08:58: Und dann bringt halt jeder so sein persönliches Bäckchen mit an olympische Spiele, weil jeder hat auch noch ein Privatleben und andere Bereiche.
00:09:06: Da ist die Spannbreite sehr, sehr groß, natürlich, was alles runterziehen kann.
00:09:14: Aber drum ist ihm gerade wichtig, das loszulassen und wirklich völlig frei in den Wettkampf zu gehen und fokussiert zu sein und wirklich mit dieser Freude deinen Sport und deinen Wettkampf zu betreiben.
00:09:28: Das ganze Umfeld ist auch entscheidend und wichtig, dass die Sportlerinnen die beste Leistung bringen können.
00:09:34: Aber auch, dass es ihnen generell gut geht.
00:09:36: Das sagt Jörg Walker, er ist Sporsche Plainby Beyond Gold.
00:09:45: Malin Kreube hat auch noch mal mit jemandem geschwetzt, der weiss, was das mentale Druck im Sport heisst.
00:09:51: Wahrscheinlich haben sich niemand in die Lage der Sportlerinnen und Sportler zu sitzen, wo es gerade auch der olympische Winterspiel ist, wie jemand, der selber mal teilgenommen hat.
00:10:00: Das hat Heinz Iniga, Er ist ehemalige Profis-No-Border, vierfachen Weltgöpsiger und hat an dem Winterspiel in Turin den fünften Rang im Parallel Rises Lannum erreicht.
00:10:11: Das hat er am Georg Hofmann erzählt.
00:10:14: Ja, genau.
00:10:14: Es ist gerade hergenallzwanzig Jahre, dass es durch ihn geklappt hat mit dem Olympischen Spiel.
00:10:19: Ja, ich gucke gerne zurück an diese Zeit.
00:10:21: Das ist immer eine schöne Erlebnisse
00:10:24: und ein schönes
00:10:25: Erlebnis.
00:10:26: Und jetzt, wo die Olympischen Spiel wieder in Italien stattfindet, da ist er auch am Mitfieberen mit seiner ganzen Familie, die sich darauf freut.
00:10:34: Es gibt aber aktuell leider auch ein trauriges Ereignis, das die Snowboard-Szene überschattet.
00:10:39: Der dort vom Snowboard-Pionier Ueli Christenholz, der im Januar dieses Jahres bei einem Levinen-Unglück ums Leben
00:10:47: kam.
00:10:47: Der Verlust von Ueli ist sehr, sehr einschneitend, weil er kleine Kinder, gerade im jährlichen Alter, hat wie wir.
00:10:55: Und das ist einfach immer ein Verlust, das sehr happig ist, auch wenn man irgendwo weiss.
00:10:59: In diesem Sportbereich war es tätig, dass man ein gewisses Risiko eingeht.
00:11:05: Gleich ist jeder in der Überzeugung, dass er es kontrollierbar anwenden kann.
00:11:10: Aber auch, dass das Rest Risiko ist, dass es einfach ein Mal passieren kann und die Schicksal zuschlägt.
00:11:16: Da habe ich in der Familienfamilie nur mein Beileid ausgedrückt und hoffe, dass sie da auf B kommen und das Ganze verarbeiten
00:11:25: können.
00:11:26: einen schweren Verlust.
00:11:27: und seht es als Sportler oder Sportlerin im Profibereich, aber auch als gewöhnlichen Mensch.
00:11:32: Da gibt es viele Sachen, die man beschäftigen kann.
00:11:36: Heinz Inninger erzählt, wie er das kann, kanalisieren.
00:11:39: Für mich war es ein grundlegender Wert im Sport.
00:11:44: Für mich war der Sport ein riesiges Erlebnis.
00:11:47: Es war ein Vorrecht, dass ich das ausüben konnte, dass ich die Rennen fahre.
00:11:52: Aber ich habe mein Wert.
00:11:54: nicht aus dem Sport, sondern aus dem Resultat.
00:11:56: Es war zwar für mich ein Highlight, die Rennen zu fahren können, aber weil ich in Jesus Christ ein Wert hatte, das ich gewusst habe, egal ob ich jetzt gewinne oder verliere, hat es mir immer sehr viel locker gegeben.
00:12:11: Es gab sicher auch Situationen, wo er auch spannend war und unter Druck war, um das Beste herauszuholen.
00:12:17: Aber ihm hat seine Einstellung bei diesem Ganzen geholfen.
00:12:20: Wenn man sehr bodenständig ist und die Art hat, dass man weiss, egal wie es rauskommt, es kommt so, wie es muss kommen, hilft es enorm näher vor einem Start, die Lockerheit zu pausen und die Liste abzurufen.
00:12:35: Und Heinz Iniga hatte aus der Kindheit nicht die einfachsten Voraussetzungen für den Profisport.
00:12:42: Mit einer höchsten Video, wenn mich der Doktor fragte.
00:12:45: Mit den sechszehn jährlich gesehen wirst du nie eine Sportkarriere machen können.
00:12:50: Das Erlebnis ist, dass es möglich ist, die wir menschlich für unmöglich haben.
00:12:54: Das hilft jetzt in Situationen, in denen es etwas schwierig ist.
00:12:58: Ein Wunder für ihn, dass er gleiche Karriere als Profisportler haben könnte.
00:13:03: Aber es ist nicht einfach alles gut, nur weil er die Glauben hat.
00:13:06: Es gab herausfordernde Momente.
00:13:08: Es ist nicht nur weil Jesus als ... Im Grundlage ist er jedes Problem gelöst, sondern man hat Herausforderungen, man hat Zeiten, die so sportlich sind, dann auch nicht so gelaufen sind.
00:13:20: Und er hatte irgendwo den Ding, dass egal, ob es läuft oder nicht, wir hier werden, Jesus gibt unseren Wert.
00:13:29: Darum gibt es gerade auch für Athleten und Athletinnen eine spezielle Sportseelsorg.
00:13:34: Heinz Iniger sagt zwar, dass er eine lockere Art hat, die nicht allzu schnell nervös wird, aber auch er hätte Ansprechpersonen gehabt, die ihm im mentalen Bereich unterstützen können.
00:13:45: Das Beispiel, das man von diesen bleibt, und das nehme ich immer mit, ist die Wage, dass wir trainieren, Vollgasgeld, das Optimum rauszuholen.
00:13:54: Das ist die ente Seite der Wage, wenn man so eine gleichgewichtige Wage nimmt auf der anderen Seite.
00:13:59: Abgeben, Jesus abgeben.
00:14:02: Ich habe meine Sache gemacht.
00:14:03: Jetzt musst du schauen, dass es gut kommt und das nicht alles selber tragen will.
00:14:07: Wenn wir die Wagen auf unserer Seite mit unseren Leistungen zu untersteigen, dass wir Jesus keinen Platz lassen, dann wird man aus eigener Kraft arbeiten und dann kommt es nicht gut.
00:14:16: Das Beste geht zum Optimum auszuholen.
00:14:19: Aber über das, was wir nicht mehr beeinflussen können, soll man Jesus
00:14:23: abgeben.
00:14:24: Und das ist etwas, was auch mein Alltag anwenden
00:14:33: kann.
00:14:33: Matthias Iniger ist Profi-Langläufer Coach und Sportmentor.
00:14:37: Er hat ein eigenes Unternehmen gegründet fit plus drei.
00:14:41: Er begleitet Sportlerinnen und Sportler durch ihre Höchse und Tiefes, die so Sportkarriere mit sich bringt.
00:14:47: Sein Ziel ist es, dass sie möglichst viel aus ihrem Potenzial ausschöpfen.
00:14:51: Er selber musste in seiner Karriere mit gesundheitlichen Rückschlägen umgehen.
00:14:56: Und das ausgerechnet in einer wichtigen Zeit, in der er beim kanadischen Nationalteam mit trainieren konnte.
00:15:03: Von diesem hat er den Malin Kreibich erzählt.
00:15:05: Ja, ich habe oft auch mit Infekten gekämpft oder den Körper zu feiern gewesen, das abzuwehren.
00:15:12: Und so immer wieder ein bisschen unterbrüchtig am Training, unterbrüchern den Weckkämpf.
00:15:17: Und so war es natürlich manchmal schwierig, die Konstantilistik über die ganze Saison zu sägen.
00:15:24: Und damit auch umzugehen, war sicher für mich eine gute Lebensschule, die ich mitnehmen und verziehen darf.
00:15:32: Und ich hoffe, dass die Erfahrungen meiner Hilfe, wenn ich punktuell als Sportler darf, begleiten, dass ich mich auch ein bisschen rein fühle, wie es mir vielleicht manchmal geht, wenn auch ganz alles so läuft, wie man sich das vielleicht vorstellt.
00:15:46: Ja, in meinem Interview hast du gesagt, wichtig ist es, dass man sich seine Identität nicht über den Sport holt.
00:15:52: Das leuchtet man mega ein und gleichzeitig fragt man mich, wie schafft man das?
00:15:56: Weil ich meine, er trainiert
00:15:57: so fest
00:15:58: für ein Ziel.
00:15:59: Wie schafft man, dass es einen Rückschlag
00:16:01: nicht
00:16:02: den Boden unter den Füßen wegzieht?
00:16:05: Ja, das ist natürlich die Identität in der Leistung drin.
00:16:09: Als Sportler beschäftigt man sich ja über Jahre, um wirklich besser zu werden.
00:16:13: Man ist so in dem Fokus drin und es sind natürlich viele, auch nach dem persönlichen Urteil, vielleicht auch von externen Urteilen aufgrund der Leistung im Selber.
00:16:23: Für mich ist der persönliche Globen eine starke Ressource gewesen, die mir einfach wie eine Perspektive gegeben hat, die über das vielleicht gerade im Sport ist.
00:16:35: was man nicht darum geht.
00:16:37: Du musst jetzt lesen, du musst lesen, du musst machen, sondern wo man einfach drauf sein, wo man angenommen ist, ja, wo für mich ein Bergot da ist, wo über allem steht und in diesem Sinn mit Unabhängig von meiner Leistung liebt.
00:16:50: Und das hat mich geholfen, ja, da irgendwo eine andere Perspektive zu bekommen und auch manchmal die Erleistungsdruck.
00:16:58: ein Stück weit relativieren, das auf ihm vieles ist gelastet.
00:17:05: Und im Jahr
00:17:06: siebzehnt
00:17:07: hast du ein grosses Erfolgserlebnis gehabt, du bist Schweizer Meister im Langlauf, im Sprint worden.
00:17:13: Also mega höch wahrscheinlich.
00:17:15: Und ich kann mir vorstellen, dass das am mega Durchhaltewille gebraucht hat, du hast den Glauben angesprochen, es braucht aber auch die mentale Stärke zum Weitermachen, wenn es eben nicht so läuft, wie man sich wünscht.
00:17:26: Auf jeden Fall Sport und das Leben allgemein ist etwas, wo man wirklich dran bleibt oder wo es sich so lohnt, dran zu bleiben.
00:17:36: Und mehr eben Sachen möglich sein, die man vielleicht gar nicht so hervorgestellt hat.
00:17:43: Und das braucht irgendwo eine mentale Stärkung, nicht zu feststellen, zurückziehen, vorrückschlägen, sondern darum den Fokus auf das.
00:17:52: Das Lenken, das man einen Schritt vorwärts bringt.
00:17:55: Und ja, gerade im Sport für mich war es natürlich auch so, dass ich das machen darf, was ich sehr gerne gemacht habe.
00:18:03: Und ja, manchmal ist es auch so, wenn der vielleicht rückschlägt sich an, dass man sich etwas vergessen kann, was für etwas Schönes mag ich das tun.
00:18:09: Und immer um seinen Gedanken oder seinen Blick einfach auf das Richtung, das gut ist, hat sicher auch geholfen, schlussendlich auch schwierige Zeiten zu verstehen.
00:18:21: Mittlerweile bist du Coach und Sportmentor und bist auch im Master für angewandte Psychologie.
00:18:27: Und hast du ein Unternehmen gegründet mit deiner Frau Deborah?
00:18:31: Ja, wir sind mittlerweile gemeinsam unterwegs, meine Frau und ich.
00:18:36: Und wir haben ein relativ breites Angebot, natürlich, wo ich die Studium gestartet habe oder ohne meinen Sport aufgehört, habe ich eigentlich parallel angefangen, einfach Sportler zu begleiten, v.a.
00:18:47: mit diesem Bereich.
00:18:48: Als ich herkomme, habe ich ein paar Erfahrungen mit der Sportmentore aus Bildung weitergebildet.
00:18:57: Mittlerweile arbeiten wir viel mit Firmen zusammen, die ich aus dem Sportversuch im Alltag übertragen habe.
00:19:08: Das Anliegen ist, Menschen zu fördern, Teams zu fördern und zu stärken.
00:19:15: der Bio zu unterstützen, ihre Potenzial zu entfalten, nicht nur im Sport, sondern auch im Leben.
00:19:21: Gerade jetzt in der Phase wieder olympisches Spiel.
00:19:23: Aktuell die Winterspiel, da gehen der Sportler und Sportlerinnen wirklich ein Limit körperlich und apsychisch.
00:19:29: Was kann man mit Mentaltrainung und Sportpsychologie da zusätzlich erreichen?
00:19:33: Oder anders gesagt, was kann man mit Mentaltrain noch ausholen?
00:19:38: Ja, es sind verschiedene Sachen, die hier zusammen spielen.
00:19:42: Die Körperchulistik, die es braucht und das Mentaltraining und die Sportpsychologie bieten aus meiner Sicht ein riesigeres Sausen, das neben den körperlichen Feigketen wirklich auch so einen Moment im Olympischen Spiel wirklich anrufen kann.
00:19:59: Wenn man die Inseln, verschiedene Mentaltechniken, die es gibt, natürlich auch gibt es Nachweisen, die man sieht, Auch nur der Mental-Training, z.B.
00:20:09: der Visualisierung, wirklich Muskulkraft kann zunähen.
00:20:14: Im Moment in Olympia sind so viele Athleten, die körperlich so weit sind.
00:20:19: Und da sind die mentale Komponenten im Schluss ja schon einer der wichtigsten Auslössteile von dem ganzen.
00:20:26: Das ist wirklich eine super Liste, die rauskommt.
00:20:30: Und zwar muss man eben nicht nur sein Körper, sondern auch seine Mentalität trainieren.
00:20:34: Das betont Matthias Ineger.
00:20:36: Er wird übrigens dieses Jahr auch beim Engadiner Skimarathon mitmachen.
00:20:40: Aber das ohne Druck und nicht wegen der Resultat, sondern wegen der Erlebnisse, wie er sagt.
00:20:50: Jetzt als Sportseelsorgerin mit der Bio-Dolimpischen Winterspiel ist auch Zander in Regen.
00:20:55: Es ist von Atlet's in Action.
00:20:56: Das ist eine internationale christliche Organisation, die Sport und Glauben zusammenbringen will.
00:21:01: Gerade jetzt für Sportlerinnen und Sportler, die jetzt während Olympischen Spiel im Olympischen Dorf unterbracht sind.
00:21:08: Die Olympischen Dörfer sind sehr speziell, weil es eigentlich der einzige Platz ist, wo es ein bisschen ruhig ist für die Athleten.
00:21:18: Es ist nicht der offene Vermeidung, wir müssen eine spezifische Einleitung haben, um ins Dorf zu bekommen.
00:21:26: Das ist nicht schon ein Platz, wo Athleten ruhiger sein können.
00:21:31: Es gibt aber auch eine eigene Infrastruktur.
00:21:33: Geschäfte, Guafhöhre, Unterhaltung.
00:21:36: Also, das sagst du auch manchmal, ist so eine rechte Ablenkung.
00:21:39: Jedenfalls so Olympische Spiele sind auch für Athleten Ausnahmesituationen, die den Alltag ganz anders aussehen als sonst.
00:21:46: Es ist sehr schwierig für Athleten, Leute zu haben, die sie vertrauen können.
00:21:52: Also, sie haben viele Leute herum.
00:21:56: Also, auch Zuschauer, Fans und so, aber es ist auch schwierig für Athleten, jemanden zu haben, wo sie private Sachen teilen können.
00:22:08: Und darum gibt es jetzt auch verschiedene Angebote von Seelsorg.
00:22:11: Mängisch ist es vom Olympischen Komitee aus organisiert, aber auch von einzelnen Ländern.
00:22:16: Teams oder eben auch von Sättungen wie Athletes in Action, wo Privatdaten sind.
00:22:21: Und das Angebot wird genutzt.
00:22:23: Manchmal gibt es Druck von der Familie selber.
00:22:27: Es ist sehr schwierig für Athleten, einen Rahmen mit einem Platz zu haben, wo sie einfach Menschen sein können.
00:22:34: Und deswegen ist es so wichtig, dass wir da sind.
00:22:37: Wir sind neutral.
00:22:39: Wir sind eben nicht mit einem Verein verbunden.
00:22:42: Das heißt, Sie können wirklich einen Platz haben, wo Sie alle Emotionen loslassen können.
00:22:48: Und wir sind nicht interessiert an den Resultaten.
00:22:53: An Resultaten, das heißt, es ist auch enorm wichtig, für die Athleten ein Ort zu haben, wo sie nicht leichter mischen.
00:23:02: Und wegen dem sind sie ja nicht nur für die Schweizer Teams da.
00:23:05: Es ist eine internationale Community.
00:23:08: Ich habe Athleten von überall, nicht nur in der Schweiz.
00:23:12: In der Schweiz sind ja verschiedene Athleten in Aktion.
00:23:17: Also meine Kolleginnen, sie ist Deutsch-Schweizerin, sie wird eigentlich mehr für Deutsch-Schweizer da sein.
00:23:24: Ich bin in Weltschland und ich kümmere mich um Athleten, die französisch oder italienisch reden.
00:23:32: So sagt es Zanderin Reise in Sportziel-Sorgerin by At Let's In Action.
00:23:42: Die Olympische Winterspieler sind Sportanlass, die Wellen schlagen und Menschen fieberen auf der ganzen Welt mit.
00:23:47: Was für gewisse Leute Sportstars sind, das sind schlussendlich aber alles normale Menschen.
00:23:53: Und das soll genau an die Sportziel-Sorgen Unterstützung sein.
00:23:57: Dass sie den Sportlerinnen und Sportlern helfen können, mit Stresssituationen umzugehen, mit Niederlagen krisen oder mit Leistungsdruck.
00:24:04: so dass die Olympischen Winterspiele ein gesamtheitiges Highlight werden können.
00:24:09: Ich bin Angela Albrecht und mitgeschaffen an dieser Folge haben Malene Kreibich, Raffael Stiegmeier und Georg Hofmann.
00:24:16: Mir vor Elevantes Wochenmagazin meldet uns in einer Woche wieder.
00:24:21: Es gibt aber auch noch andere wertvolle Inhalte, die wir von RF-Medien bieten.
00:24:25: Also wenn du oder in die Umfeldosee Arbeit interessant oder sogar hilfreich findest, dann würden wir uns sehr über deine Unterstützung freuen.
00:24:33: IRF-Media lebt nämlich von Spenden.
00:24:35: Jeder Franken hilft uns, dass wir diesen und die anderen Podcasts auch noch in Zukunft produzieren können.
00:24:40: Spenden geht am besten über den Link in den Shownoten.
00:24:43: Danke fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
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